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Willkommen beim Schachclub Unterhaching!AktuellesTobias Thewes ist Kaderspieler gewordenAls erster Spieler unseres Vereins hat Tobias Thewes die Aufnahme in einen Jugendkader (D1) der bayerischen Schachjugend geschafft. Was das genau bedeutet werden wir noch erfahren, auf jeden Fall auch hier herzlichen Glückwunsch!
Bayerische Jugend-Blitz-EinzelmeisterschaftAli Demir errichte bei der Bayerischen Blitz-Jugendeinzelmeisterschaft einen hervorragenden 4. Platz, Jan Kessler wurde 15. unter 20 Teilnehmern. Herzlichen Glückwunsch! Ergebnisse hier.
Jahresmeister 2010Die Jahreswertung im Schnellschach gewinnt Bernard Czap vor Thomas Bacherler. Die Jahreswertung im Blitzschach gewinnt Luka Komljenovic vor Gerhard Schmidt. Bernard und Luka reihen sich damit wieder einmal ein in unserm "Hall of Fame". Herzlichen Glückwunsch! Offene Bayerische Seniorenmeisterschaft
Zwei Teilnehmer stellten wir bei der offenen bayerischen Seniorenmeisterschaft: Gerhard Schmidt platzierte sich einen halben Punkt hinter dem Siegersextett ungeschlagen auf Platz sieben und wurde dritter bayerischer Meister. Unser unverwüstlicher Hans Biberger siegte fünfmal bei drei Niederlagen und einem Remis und wurde auf Rang 19 Nestorenmeister. Insgesamt nahmen 120 Spieler teil. Herzlichen Glückwunsch an Hans und Gerhard!
1. Unterhachinger Jugendopen
Unser erstes Jugendopen war ein voller Erfolg. Insgesamt 78 Teilnehmer fanden sich ein und erlebten ein zügig durchgeführtes Turnier. Es siegten Benedikt Huber (Schachklub München Südost) in der U8 (7/7!), Robert Lörner (SK Zorneding) in der U10 (7/7!), Oliver Schackmann (SC Vaterstetten) in der U12 (7/7!), Sebastian Franz (SK München Südost) in der U14 (6,5/7), Marc Küppers (SC Deisenhofen) in der U16 (6/7) und Florian Ingerl (SC Gröbenzell) in der U18 (6,5/7). Vielen Dank den Spenden und Unterstützern, allen voran der Firma Develey! Bericht und Ergebnistabellen finden sich hier.
Ali Demir, Platz 3 in der U12
Mannschaftsschnellturnier Leutasch 2010
Auch in diesem Jahr haben wir wieder in Leutasch mitgespielt, auch wenn das zentrale Ereignis des Wochenendes das CL-Finale war. So traten wir auch zum ersten Mal am Vormittag an, was vermeintlich schwächere Gruppen bedeutet. Wir spielten zwar gut mit, hatten aber viel Glück in der letzten Runde noch das A-Finale zu erreichen. Letztlich entschied der Sieg von Luka in der direkten Begegnung gegen Kornwestheim, die ansonsten 2:2 endete. Im A-Finale rechneten wir uns nichts aus, es ging aber schon gut los mit einem 2:2 gegen Böblingen, die ihre Nachmittagsgruppe gewonnen hatten. Letztlich mussten wir uns nur einmal gegen Erfurt 0:4 geschlagen geben, da hätte ich besser meine totale Gewinnstellung und riesigen Zeitvorteil gegen Thomas Casper verwertet, denn insgesamt fehlte uns ein Brettpunkt zu Platz 10 (von 16) und dem letzten Preisgeld. Ergebnisse: Luka 11/5, Peter 10,5/8, Bilal 10,5/6,5, Bernard 10,5/4 in Vorrunde/Finalgruppe jeweils aus 15 Partien. Alle Ergebnisse als pdf.
MuttertagspokalDer Muttertagspokal 2010 geht auch dieses Jahr wieder an IM Milka Ankerst vom FC Bayern. Ende der Münchner JugendmannschaftsmeisterschaftAm Sonntag fanden die letzten beiden Runden der Münchner 4er-Jugendmannschaftsmeisterschaft statt. Trotz chronischer Unlust und anderweitiger Verpflichtungen konnten wir wieder 8 Spieler aufbieten, darunter unsere "Geheimwaffen" Simon Hackler und Laura Dengler, die kurzerhand ins Aufgebot berufen wurden. Wir schon von mir befürchtet offenbarte uns zunächst Haar in der Bezirksliga B, dass sie nur zu dritt antreten würden, womit Laura zum ersten kampflosen Punkt kam und sich der versprochenen Freimahlzeit und ihrem neuen Ipod widmen konnte. Simon spielte eine sehr gute Partie und hätte kombinatorisch schon frühzeitig gewinnen können. Er gab dem Gegner sogar einen Turm vor, um dann doch mit der Dame auf h2 matt zu setzen - ein Bravo auf den lange Zeit vom Schach Abstinenten! Sebi hatte einen starken Gegner, aber sollte nochmal die Eröffnungszüge im Franzosen studieren! Somit 2:2 gegen Haar. Die erste Mannschaft hatte mit Ismaning einen alters- und spielstärkemäßig überlegenen Gegner. Nicolas hätte im Endspiel einen Bauern gewinnen können, am Ende stellte der Gegner sogar eine Figur ein, die Nico durch eine Springergabel hätte erobern können. Leider überlegt er wie viele andere kaum einmal eine Minute und verlor durch einen Fesselungszug. Ali stellte die Dame durch einen Läuferabzug auf d4 wein, was ihm als Französisch-Spieler wahrlich nicht passieren darf. Tobias hielt die Partie lange Zeit offen, musste sich jedoch auch geschlagen geben. Jan Kessler hätte kurz vor Ende eine Figur gewinnen können und bot anschließend Remis an, was angenommen wurde - 0,5:3,5. Die erste Mannschaft gewann anschließend kampflos gegen die nicht angetretenen Schwabinger. Daher bauten wir Jan und Tobias in die zweite Mannschaft ein. Auch hier traten nur drei Gegner an, so dass Laura wieder kampflos gewann. Tobias spielte eine hervorragende Partie und gewann überzeugend! Samy hatte Chancen, spielte aber wieder viel zu schnell, um in den entscheidenden Momenten einen Vorteil herausschlagen zu können. Jan rettete aber den Mannschaftssieg mit einer guten Partie, auch wenn der Gegner in einem Moment ein gewonnenes Bauernendspiel hätte herbeiführen können. Damit erreichte die erste Mannschaft in der 1. Bezirksliga Platz 4 mit 6:8 Punkten, die zweite Mannschaft Platz vier oder fünf mit 7:7 Punkten - herzlichen Glückwunsch!
Ende der Saison in der MMMMit einem Unentschieden der dritten Mannschaft und einem Sieg der zweiten Mannschaft ging die Münchner Mannschaftsmeisterschaft zu Ende. Insgesamt können wir mit dem Abschneiden beider Teams sehr zufireden sein: Sie erhielten nicht nur beide die Klasse sondern erreichten auch deutlich mehr Mannschaftspunkte, als man befürchten musste. Die meisten Punkte erzielten Roland Dürre mit 5/7 und Ramiz Dervisevic mit 4,5/6. Positiv war auch, dass in diesem Jahr verstärkt unsere Jugendlichen eingesetzt wurden,die auch teilweise gute Partien spielten. Insgesamt sprang allerdings nur ein Brettpunkt durch Jan Kerkhoff heraus. Eine gute Partie von Jan Kessler findet sich hier. Die DWZ-Auswertung der zweiten Mannschaft findet sich hier, die der dritten Mannschaft hier.
Erfreulicher Ligaabschluss: Sieg gegen SüdostGegen München-Südost gelang uns ein erfreulicher Saisonabschluss: Obwohl der Gegner mit Großmeister Vladimir Kostic antrat, konnten wir knapp die Oberhand behalten. Es begann nicht gerade ermutigend, denn Hans-Peter, der erst in der Nacht zuvor aus Spanien heimgekehrt war musste schon frühzeitig mit dem König nach f8 - und das bei offener f-Linie. Nach 10 Zügen war die Stellung völlig verloren und Hans-Peter kassierte eine seiner schnellsten Niederlagen. Luka hatte gegen Kostic eine typische Stellung erhalten, in der er den rückständigen Bauern des Schwarzen auf c6 belagern kann. Kostic hatte jedoch viel Erfahrung mit dem Stellungstyp und verbrauchte bis ins Endspiel nur wenige Minuten Zeit. Letztlich war die Stellung in einem Turmendspiel völlig ausgeglichen und es wurde Remis vereinbart. Danach sorgte Michael für den Ausgleich, sein Gegner, der soeben Bayerischer Meister der U12 geworden war musste dieses Mal noch Lehrgeld zahlen. Martin einigte sich ebenfalls auf Remis, das letzte was ich mitbekam war, dass Martin mit seinen Köigsflügelbauern nach vorne stürmte. Gerhard hatte im frühen Mittelspiel den schwarzen Zentrumsbauern gewonnen, der schwarze Läufer drückte jedoch unangehm auf f2 und die schwarzen Felder waren in der Schlusstellung furchtbar geschwächt. Angesichts des Mehrbauern für Gerhard konnte sich der Gegner dem Remisangebot allerdings nicht verschließen. Ich hatte einen bequemen Ausgleich erzielt und als der Gegner auch noch den Bauern e4 gegen einen auf b5 hergab, neigte sich die Waage zu meinen Gunsten. Nachdem der Gegner einen weiteren Bauern auf d6 verspeist hatte, hätte ich durch eine Abwicklung sofort von der Schwäche der gegnerischen Königsstellung profitieren können, ließ mich jedoch von einem vermeintlich tödlichen Zwischenzug verlocken. Leider reichten die weißen Ressourcen gerade noch und nach zwei weiteren schwachen Zügen konnte ich aufgeben. Bilal hatte aus einem Franzosen ein Endspiel mit zwei Springern gegen das Läuferpaar in einer geschlossenen Stellung erhalten. Der Gegner hatte überhaupt kein Gegenspiel und musste angesichts des drohenden Eindringens von Bilals König die Waffen strecken. Bernard lavierte lange in einer Englischen Eröffnung. Der Gegner konnte die ganze Partie über nur reagieren und irgendwann hatte Weiß zwei Mehrbauern, die er sicher verwertete. Am Ende belegten wir in dieser Saison mit 11:7 Punkten Platz 3 hinter Bayern 3 und Siemens. Hier die Schlusstabelle.
Jugendturnier Tutzing: Sieg und zweiter PlatzBeim Jugendturnier in Tutzing traten zwar nur drei unserer Jugendlichen an, aber dafür liessen sie die Konkurrenz aufhorchen: Herzlichen Glückwunsch an die Pokalgewinner! Bericht zur 3. und 4. Runde A-KlasseDie dritte Runde war ein schwarzer Freitag für uns, an dem nicht wirklich viel lief.
Außer Wladimir an Brett 7 konnte keiner einen vollen Punkt einfahren. Dabei waren die Remisen von Michael an Brett 1 und Bodo an Brett 5 zumindest Partien, in denen eventuell ein Sieg möglich gewesen wäre.
Die beiden anderen Remis von Thomas Barth an Brett 4 und mir an Brett 6 waren nach schweren Fehlern unsererseits schon mehr als glücklich.
Das Dilemma war perfekt, als Hans an Brett 3 in aussichtsreicher Stellung eine Figur einstellte und Roland an Brett 8 ebenfalls in aussichtsreicher Stellung ein Fehler unterlief. Auch Stefan Peric musste an Brett 2 gegen seinen erst 9-jährigen Gegner, allerdings eines der größten Talente Deutschlands und schon Teilnehmer an der Weltmeisterschaft, nach einem Bauernverlust zusehen, wie dieser die Partie souverän nach Hause spielte.
Damit stand am Ende eine 3:5 Niederlage zu Buche.
Umso mehr galt es am darauffolgenden Dienstag in Neuperlach, einen direkten Konkurrenten im Kampf gegen den Abstieg auf Distanz zu halten.
Nachdem kurzfristig Wladimir wegen Krankheit absagen musste, hatten wir mit Michael zwei Spieler zu ersetzen.
Es entwickelte sich ein spannender Kampf, in dem es zunächst so aussah, als könnten wir an den Brettern 5 -8 bereits in Führung gehen. Bodo an 5 stand gut, Robert Weidl an Brett 7 und Roland an Brett 8 ebenfalls. Ich war mir nicht so sicher, stand aber eher ausgeglichen. Unser B-Team (Bacherler, Bausch, Biberger, Barth - in dieser Reihenfolge) an den Brettern 1 – 4 hatte die Order zu punkten und spielte munter drauflos. Dann ging es schnell: Bodo gab nach einem Fehler auf und Thomas Barth glich postwendend aus. 1:1 Dann hatte Hans seinen Gegner niedergerungen, allerdings musste Roland an Brett 8 nach einem Fehler (er stand wohl auf Gewinn) ebenfalls aufgeben. 2:2
Jetzt war es mit den Niederlagen aber auch vorbei. Thomas Bacherler brachte uns erstmals in Führung, nachdem er seinen Gegner klar überspielt hatte. 3:2 Robert in vorteilhafter Stellung und ich steuerten jeweils ein Remis bei: 4:3.
Somit hing der Mannschaftssieg an Jean, der eine Gewinnstellung hatte und den vollen Triumph an den Brettern 1 bis 4 hätte komplett machen können.
Er wählte aber im Mannschaftssinn die absolut sichere Lösung, tauschte alles ab, was noch auf dem Brett stand, und mit nur noch zwei verbliebenen Königen war an ein sinnvolles Weiterspielen nicht mehr zu denken: 4,5:3,5
Durch diesen wichtigen Sieg haben wir uns einen Konkurrenten erstmal auf Distanz gehalten.
Aufstiegsträume geplatztIn der vorletzten Runde der Regionalliga Südwest empfingen wir die dritte Mannschaft des FC Bayern zum entscheidenden Kampf um den Aufstieg. Wir mussten gewinnen, um auf Platz eins zu rücken. Die Bayern hatten erwartungsgemäß Deglmann und Lickleder an den ersten Brettern aufgestellt und auch ansonsten eine erfahrene Mannschaft am Start. Trotzdem sah es zunächst ganz gut für uns aus: Ich hatte relativ bald eine deutlich überlegene Stellung mit Mehrbauer auf dem Brett, bei der die Bewertung des Rechners zwischen +2 bis +3 schwankte. Bevor hier jedoch alles klar war stellte Boris zweizügig eine Figur ein, als sein Läufer mitten auf dem Brett gefangen wurde. Er quälte sich zwar noch etliche Züge und es war insgesamt auch die letzte noch laufende Partie, aber das Ergebnis war unvermeidlich. Vorher fielen Lukas Niederlage und Hans-Peters Sieg fast zeitgleich zusammen. Martin hatte zuvor schon mit Schwarz ein Remis erreicht, genauso wie Gerhard. Leider konnten Bernard und Bilal nichts aus ihren Weißpartien herausholen und auch diese endeten Remis. Ich hatte mich für eine Abwicklung entschieden, die zwar zwei Mehrqualitäten ergab, allerdings merkte ich relativ bald, dass meine Stellung überraschenderweise ziemlich verloren war. Glücklicherweise schaltete mein Gegner auch nicht richtig den Siegerinstinkt ein und wählte aufgrund des Mannschaftsresultats das Dauerschach. Die Niederlage fiel mit 3,5-4,5 zwar knapp aber verdient aus. 4er-JugendmannschaftsmeisterschaftAm Samstag, 6.3. standen zwei Runden Vierer-Jugendmannschaftsmeisterschaft auf dem Programm. Nach einigen Abstimmungsschwierigkeiten fanden sich glücklicherweise doch genau 8 Spieler ein. In der ersten Jugendbezirksliga mussten unsere Jungs gegen Tarrasch 2 ran. Viel rechneten wir uns nicht aus, doch Tobias Thewes sorgte nach 20 Minuten an Brett vier für den "Führungstreffer, als er einen absolut überzeugenden Angriffssieg landete. Kurz danach mussten jedoch sowohl Jonas wie auch Jan Kerkhoff ihre Schwarzpartien aufgeben. Leider nutzte auch Ali seine Chance nicht (wenn Schwarz bei Damenbauerneröffnung den Läufer nach f5 stellt, muss man sofort mit Db3 antworten!) und so setzte es eine 1:3 Niederlage. Die Zweite erarbeitete sich gegen Südost 4 klare Gewinnstellungen: Samy gewann schnell einen Turm, Cedric hatte Dame plus Freibauer gegen einen verzweifelten Turm. Leider stellte Samy erst eine Figur und dann noch beide Türme durch Gabeln ein und Cedric "schaffte" das Selbstmatt der Saison, indem er die gegnerischen Züge komplett ignorierte. Da halfen auch Jan Kesslers Sieg und Nicolas Klingshirns Remis nichts mehr. Anschließend ging es für die erste Mannschaft gegen Höhenkirchen 2. Tobias Thewes erspielte sich mit ultraschnellem Spiel wieder eine gute Stellung, doch anstatt einen wichtigen Zentrumsbauern auf e4 zu gewinnen "reaktivierte" er den gegnerischen Läufer auf b3, der in der Schlusstellung zum Matt auf f7 ausholt, während auch die schwarze Dame angegriffen ist. Jan Kerkhoff dagegen musste zwar einen Doppelbauern in der eigenen Königsstellung verkraften, doch nach eigener Aussage half Gerhard's Angriffstraining in dieser Partie gewaltig und er setzte seinen doch wesentlich stärker eingeschätzten Kontrahenten schnell matt. Ali konnte ebenfalls kaum glauben, was ihm sein Gegner nach wenigen Zügen servierte. Die Figur nahm Ali gerne mit und siegte bald im Angriff. Jonas spielte eine sehr eigenwillige, aber kaum zu kritisierende Eröffnung. Der Gegner half mit, auch ein Figureneinsteller bescherte dem Weißen immer noch die überlegene Stellung und die letzten sieben Züge der Partie spielte Jonas perfekt. Somit ein doch überraschender 3-1 Sieg gegen Höhenkirchen und einen herzlichen Glückwunsch! Die Zweite musste sich mit nur drei Neuperlachern auseinandersetzen. Zwar gewann Jan Kessler schnell, doch Nicolas musste sich fast ebenso zeitig geschlagen geben. Er muss einfach länger nachdenken! Cedric hatte eine Qualität fpr drei Bauern und die Stellung sah bedenklich aus. Da er sich aber erneut einzügig mattsetzen liess reichte es nur zu einem Unentschieden. Partien hier Zweite startet mit Überraschungssieg in die MMMHier eine Zusammenfassung der Ereignisse für alle, die nicht dabei waren oder nicht bis zum Ende dabei bleiben konnten. Aufgrund vieler Ausfälle, darunter die ersten drei Bretter, waren wir gezwungen mit 4(!) Ersatzspielern den Weg nach Hohenbrunn anzutreten. Trotzdem konnten wir, auch Dank der starken Leistungen unserer Ersatzspieler, am Ende einen für diese Situation etwas überraschenden und glücklichen 4,5:3,5 Auswärtssieg gegen einen fast in Bestbesetzung antretenden Gegner einfahren.
Und das kam so:
Der erste, der seine Partie beendete, war Roland an Brett 5. Viel gesehen habe ich davon nicht, aber was man so hörte, hat er seinen Gegner klar überspielt. 1:0
Danach einigte sich Ramiz an Brett 2 auf Remis. Er brachte schon früh bei verhältnismäßig vollem Brett seinen König auf b6 ins Spiel (wollte wohl Vorbereitungen für das Endspiel treffen) was schon verdammt seltsam aussah.
Irgendwie war das aber trotzdem zu halten. 1,5:0,5
Mein Gegner stand optisch besser, wähnte sich selbst in klarer Gewinnstellung und übersah dabei ein Damenschach auf h6. Trotz genug Zeit war er derart geschockt von diesem „Überseher“, dass er den auf der Hand liegenden Zug nicht sah und mit seinem nächsten Zug die Partie endgültig wegwarf. 2,5:0,5
An Brett 1 hatte es Thomas mit dem stärksten Südostler zu tun und konnte sich mit ihm in ausgeglichener Stellung auf Remis einigen. 3:1
Trotz deutlicher Führung wurde es jetzt spannend.
Jean’s Gegner hatte an Brett 6 starken Angriff und brachte diesen auch durch. 3:2
Robert riskiert an Brett 8 viel, gab gegen einen starken Nachwuchsspieler eine Qualität für Angriff, konnte diesen jedoch nicht erfolgreich abschließen und fand sich in einem verlorenen Endspiel wieder. 3:3
An Brett 5 hatte Edgar eine Figur gegen drei Bauern. In einer, nach meiner Meinung trotz Figur schwierigen Stellung, schaffte er es nach langer Zeit, Leichtfiguren zu tauschen und dadurch dem Gegner die Unterstützung für dessen Freibauern zu nehmen. Als dieser seine Felle davonschwimmen sah, machte er, in dann schon verlorener Stellung, einen schweren Fehler, der die Partie direkt beendete. 4:3
Der letzte Verbliebene war nun Wladimir an Brett 4. Der machte es nicht nur ganz spannend, sondern es ereignete sich auch noch Kurioses.
In besserer Stellung stieß sein Gegner bei der Ausführung eines Zuges seinen eigenen König um und stellte diesen, von beiden nicht bemerkt, etwas unsauber mehr auf f1 statt auf g1 wieder auf.
Dies hatte etwas später zur Folge, daß Wladimir, in eigentlich klarer Verluststellung, die Möglichkeit zu einem vermeintlichen Läuferschach auf d3 bekam, sein Gegner aufgrund des Fauxpas dies auch so wahrnahm und seinen König nach e1 zog. Dadurch konnte Wladimir einen Freibauern seines Gegners auf c4 gewinnen. Im nun folgenden, hochgradig spannenden Leichtfigurenendspiel, behielt Vladimirs Gegner trotzdem noch einen entfernten Freibauern auf a4 und Wladimir hatte hart zu kämpfen, um diese Partie am Ende dann doch noch Remis zu halten. Damit war der Mannschaftserfolg sichergestellt und die Freude groß.
Dies war ein wichtiger Sieg für den Klassenerhalt. Weitere können gerne folgen….
Viele Grüße
Matthias
3 SK München Südost II DWZ - SC Unterhaching II DWZ 3½ - 4½ 1 1 Stadler, Wolfgang 1904 - 4 Barth, Thomas 1875 ½ - ½ 2 2 Haczek, Kurt 1777 - 9 Dervisevic, Ramiz 1833 ½ - ½ 3 3 Eicher, David 1814 - 6 Rispler, Matthias 1844 0 - 1 4 4 Becirovic, Elvir 1793 - 7 Mai, Wladimir 1801 ½ - ½ 5 5 Abraham, Ludwig 1811 - 8 Dürre, Roland 1784 0 - 1 6 6 Collmer, Dominik 1804 - 10 Freese, Edgar 1850 0 - 1 7 8 Franz, Sebastian 1672 - 11 Bausch, Jean 1674 1 - 0 8 9 Ovsepyan, Arshak 1647 - 12 Weidl, Robert 1659 1 - 0 Unterhaching jetzt Zweiter!In der siebten Runde der Regionalliga Südwest empfingen wir die Schachgesellschaft Schwabing. Der Gegner nahm zwar überraschenderweise noch den zweiten Tabellenplatz ein, war aber so stark ersatzgeschwächt, dass an Brett acht eine junge Dame aushelfen musste, die wir von so manchem Jugendturnier kennen.Hier fiel auch die erste Entscheidung, und dies auf kuriose Art und Weise: Ramiz hatte eine korrekte Gewinnkombination gestartet und wollte einen Bauern in eine zweite Dame umwandeln. Statt diese vom Analysebrett zu nehmen und einzusetzen griff er einen geschlagenen Turm und setzte diesen mit dem Wort „Dame“ auf die achte Reihe. Die Gegnerin akzeptierte dies ohne Widerspruch. Sie hätte allerdings in diesem Moment darauf bestehen können, dass tatsächlich in einen Turm umgewandelt wurde und hätte infolgedessen durch Schlagen eines weiteren Turms und Ramiz' Dame leicht gewinnen können. Diesem etwas glücklichen, wenn auch spielerisch verdienten Sieg folgte der Punkt von Martin, dessen Gegner nach einem vermeintlichen Bauerngewinn einen Zwischenzug übersah und eine Figur verlor. Luka investierte am Spitzenbrett zuviel Zeit in komplizierte Variantenberechnung, die der Gegner ohnehin nicht spielte und musste sich infolge der Zeitnotprobleme geschlagen geben. Ich hatte von Beginn an eine Druckstellung aufgebaut und der Gegner hatte bis zum Schluss nie wirklich Gegenspiel. Hans-Peter hatte sich eine glasklare Gewinnstellung erarbeitet, in der er sich neben zwei Mehrbauern über einen gegnerischen Springer auf a8 erfreuen konnte. Leider brachte er sich in einfacher Stellung unnötig in Zeitnot und stellte einen Turm ein, was die zweite Niederlage bedeutete. Gerhard Schmidt konnte seinen starken und auch stark erkälteten Gegner mit Schwarz verwirren, indem er lange Zeit auf die Rochade verzichtete und punktete im Sizilianer zum 4:2. Auch Bilal und Bernard führten ihre Endspiele mit den schwarzen Figuren sicher zum Sieg, so dass wir in der Tabelle an Schwabing vorbeizogen. Am 21. März kommt es in der Jugendkulturwerkstatt in der Oskar-von-Miller-Straße zum Showdown mit Tabellenführer Bayern München 3. Zweiter Saisonsieg - Aufstieg wieder in SichtweiteBei Minusgraden und Schneefall zum entferntesten Gegner reisen zu müssen war uns in dieser Saison erneut vom Spielplan vorgegeben worden. Nichtsdestotrotz traten wir als klarer Favorit beim SK Sonthofen an.
Den ersten Sieg fuhr Luka nach rund drei Stunden Spielzeit ein, als sein Gegner nur noch die Wahl zwischen Matt oder Turmverlust hatte. Hans steuerte kurz darauf an Brett acht ein Remis bei – der Respekt der Gegner vor unserem Urgestein ist immer noch groß! Thomas Lenz verbuchte anschließend mit Schwarz seinen ersten Saisonsieg an Brett vier, obwohl er seinen König die ganze Partie in der Brettmitte beließ. Auch Martin an Brett sechs konnte mit Schwarz gewinnen, die Gewinnkombination mutet allerdings etwas seltsam an - der Gegner hätte durchaus Chancen gehabt. Bernard kassierte mit D+L gegen D+S am Damenflügel Bauern ein und nachdem es dem Gegner an Gegenspiel am Königsflügel mangelte war das Ergebnis eindeutig. Peter an Brett zwei kassierte erst einen schwachen Bauern, in aufkommender Zeitnot hatte der Gegner allerdings die Möglichkeit durch eine Kombination den Partieverlauf auf den Kopf zu stellen. Mit Blick auf einen zweiten Mehrbauern sah ich auch einen Damengewinn nicht, aber das Endspiel war klar gewonnen. Gerhard Schmidt an Brett drei musste sich mit einem Minusbauern anstrengen nicht in Verlustgefahr zu geraten, erreichte aber aufgrund der ungleichfarbigen Läufer ein Remis. Bei Bilal wogte die Partie hin und her, letztlich konnte er aber ein Turmendspiel mit einem Randbauern nicht gewinnen, so dass wir mit einem immer noch klaren 6,5:1,5 Sieg nach Hause fuhren. Da sich die Konkurrenz die Punkte in unserem Interesse gegenseitig wegnahm, können wir den Aufstieg wieder aus eigener Kraft schaffen. Voraussetzung dafür ist ein weiterer Sieg am 28. Februar ab 10 Uhr gegen den aktuellen Zweitplatzierten SG Schwabing München Nord in den Räumlichkeiten der Interface AG an der Biberger Straße.
Partien zum online Nachspielen hier. Gerhard Schmidt Pokalsieger 2010Nach einem spannden Finale setzt sich Gerhard Schmidt als Pokalsieger 2010 mit 5 Punkten aus 6 Runden vor Bernard und Bilal durch. Unterhaching mit dem ersten Sieg in der Regionalliga SüdwestFür uns ging es in der fünften Runde der diesjährigen Saison schon um alles oder Nichts: Bei einer Niederlage gegen den Mitfavoriten Göggingen wäre man eindeutig im Abstiegskampf gewesen, bei einem Sieg hoffte man noch einmal ins Aufstiegsrennen eingreifen zu können.
Zunächst waren wir angenehm überrascht, dass der Gegner seinen bulgarischen Internationalen Meister Arnaudov an Brett eins ersetzen musste. Dagegen konnten wir wieder auf die Dienste von Thomas Lenz an Brett vier setzen, der Als erster ein sicheres Schwarzremis beisteuerte. Ein Kuriosum ereignete sich an Brett acht, als Bilals Gegner die Zugzahl verwechselte, und sich anstatt im 30. bereits im 40. Zug wähnte und unliebsam darauf aufmerksam gemacht wurde, dass er die Zeit überschritten hatte. Fast zeitgleich gewann Hans-Peter, der mit seinem Läuferpaar die gegnerische Stellung aus den Angeln hob. Luka hatte an Brett eins mit dem Internationalen Meister Gregory Pitl zu tun. Er setzte auf ein starkes Zentrum und Figurenspiel, doch nach dem Damentausch erwiesen sich die gegnerischen Freibauern als übermächtig. Bernard rächte sich umgehend am Vater des Siegers und der Mannschaftssieg rückte in greifbare Nähe. Martin konnte ihn letztlich sicherstellen, auch wenn er die ein- oder andere Wendung übersah. Gerhard hatte zwar einen Mehrbauern im ungleichfarbigen Läuferendspiel, dieses war jedoch nicht zu gewinnen. Peter hatte in der Eröffnung einen Bauern eingestellt, dafür jedoch einige Initiative erhalten. Der Gegner griff fehl, doch nachdem ich das Turmendspiel nicht ganz korrekt behandelte, wurde auch hier der Punkt geteilt. Wir stehen damit mit 5:5 Punkten im Mittelfeld der Tabelle. Die ernstzunehmenden Aufstiegskonkurrenten haben mindestens schon vier Minuspunkte auf ihrem Konto, so dass noch alles möglich scheint. Ali Demir ist Münchner Blitzeinzelmeister U12Bei der am Samstag 23.1. ausgetragenen Münchener Jugend-Blitzeinzelmeisterschaft konnte sich der Unterhachinger Schachnachwuchs gekonnt in Szene setzen: Ali Demir dominierte das Feld der Altersklasse bis zwölf Jahre von Anfang an und gestattete seinen elf Gegnern gerade einmal ein Remis. Dieses konnte Jan Kessler für sich verbuchen, der mit 8,5 Punkte Rang zwei belegte. Auch Nicolas Klingshirn erreichte einen guten 6. Platz, denn er war punktgleich mit dem Viertplatzierten. Tobias Thewes erreichte 4,5 Punkte und Rang neun, da er jedoch noch eine Altersklasse tiefer spielen dürfte, kann man auch von ihm noch Einiges erwarten. Ali Demir und Jan Kessler haben sich damit für die Bayerische Blitzeinzelmeisterschaft der U12 qualifiziert. Herzlichen Glückwunsch, nach vielen Jahren mal wieder ein echter Titel für unseren Nachwuchs! Erfolge bei der Münchner JugendeinzelmeisterschaftDrei unserer Jugendlichen traten bei der Münchner Jugendeinzelmeisterschaft in Haar vom 2. bis 5. Januar an: Ali belegte unter den 12 Teilnehmern ungeschlagen den dritten Platz mit 4,5/7. Cedric wurde dank Schlussspurt Vierter mit 4/7, Jan Kessler blieb mit 2,5 Punkten als Elfter unter seinen Möglichkeiten. Wenn man bdenkt, dass sowohl Ali (mit Mehrfigur!) als auch Cedric (mit Mehrbauern im Zentrum) gegen den Turniersieger auf Gewinn standen, wäre auch noch mehr drin gewesen. Trotzdem herzlichen Glückwunsch! Ergebnisse hier. Jan Kerkhoff gewinnt JugendvereinsmeisterschaftJan Kerkhoff hat die vom September bis Dezember dauernde Vereinsmeisterschaft der Jugend verdient gewonnen. Er war nicht nur der Teilnehmer mit den meisten Punkten, sondern auch der Einzige, der an jedem Spieltag anwesend war. Zudem siegte er gegen die auf Platz zwei und drei platzierten Ali Demir und Cedric Czap, wie auch gegen den dahinter folgenden Jan Kessler. Einige Spieler erhielten aufgrund ihrer Spielstärke Freipunkte, daher ist die Platzierung ab Platz 5 nicht den tatsächlich erzielten Punkten entsprechend. Die Fortschrittstabelle ist hier zu finden. Siemens-Unterhaching 4:4Auch im vierten Anlauf reichte es für uns nicht zum Sieg in der Regionalliga. Nachdem Luka krankheitsbedingt absagen musste sprang zum zweiten Mal Michael ein. Bilal gehört ohnehin fast schon zur Stammbesetzung... Nach kleinen Irritationen rund um das Spiellokal (Michael hatte Gott sei Dank im Web nachgeschaut, sonst hätte der Großteil bei den Zwölf Aposteln gewartet) ging es in sehr geeignetem Ambiente in Sendling los. Auch Siemens-Spitzenbrett Rudolf Rüther wollte eher das Bett hüten, schleppte sich aber ans Brett und gestattete mir nach fünf Nullen in Serie mal wieder einen Punkt. Boris bot in einer eher ungünstigen Stellung Remis, was sein Gegner zu meiner Überraschung annahm. Michael stand lange Zeit passiv, doch sein Gegner erlaubte ihm einen Befreiungsschlag und überschritt in verlorener Stellung die Zeit. Bilals Gegner spielte konzentriert und krönte sein Spiel mit einem Springermatt, was den Anschlusstreffer für Siemens bedeutete. Gerhard spielte einmal mehr sehr überzeugend und hatte mit Schwarz immer das bessere Spiel. Nachdem jedoch nur noch wenig Material überiggeblieben war wurde die Friedenspfeife geraucht. Bernard hatte seinem Gegner zwei Doppelbauern in einem Doppelturmendspiel zugefügt und dieser begann mit einem Verzweiflungsmarsch mit seinem König. Leider wickelte Bernard in eine Stellung ab, in der plötzlich der Schwarze einen unaufhaltbaren Freibauern auf der a-Linie hatte und trotz beidseitigem Turmopfer für einen Freibauern war das Bauernendspiel für uns hoffnungslos. Hans-Peter konnte im Endspiel Dame und Läufer gegen Dame und Springer zwar einen Bauern gewinnen, doch nach Leichtfigurentausch war das Dauerschach unvermeidlich. Martin hielt ein Turmendspiel mit einem Minusbauern remis, was uns wenigstens noch einen Punkt sicherte. (pd) 21. Unterhaching Schach PokalKorbinian Nuber aus Dillingen gewinnt den stark besetzten 21. Unterhaching Schach Pokal. Münchner Blitz-Einzelmeisterschaft in UnterhachingAm 6. Dezember wurde die Münchner Blitz-Einzelmeisterschaft in Unterhaching ausgetragen. Fotos hier. Als Favorit ging natürlich wieder Vorjahressieger GM Vladmir Kostic ins Rennen, auch weil einige Spieler auf der zeitgleich stattfindenden Deutschen Blitzeinzelmeisterschaft weilten oder den Weg ins FEZ nicht fanden. Mit 7 Teilnehmern stellte der SC Unterhaching knapp 25% der Teilnehmer und ebenso viele Jugendliche waren im Teilnehmerfeld. Kostic gab in den doppelrundig ausgetragenen Runden nach Schweizer System im vierten Durchgang gegen Michael Fedorowsky das erste Remis ab und in Runde sieben musste er das erste und einzige Mal aufgeben - gegen den späteren drittplatzierten Winfried Basener. Insgesamt jedoch ein ungefährdeter Sieg für Kostic mit vier Punkten Vorsprung, der auch verdächtige Stellungen remisierte oder sogar noch gewann, was ihn von der Konkurrenz abhob. Zweiter wurde Franz Künzner vom SC Sendling vor Basener, Fedorowsky und dem besten Unterhachinger Peter Dengler. Hans-Peter Urankar folgte auf Platz 6, Boris Brosig wurde 9., Dr. Thomas Bacherler 15., Bernard Czap mit zwei Runden weniger 24., Ali Demir 27. und Cedric Czap bei nur fünf gespielten Runden 30.
Vereinsmeister 2009Unter den 14 Teilnehmern des Vereinsturniers 2009 ging Luka Komljenovic mit 4 Punkten aus 5 Runden als Sieger hervor. Zweiter mit ebenfalls 4 Punkten wurde Bilal Demir. Schulschachmeisterschaft: Platz 2 für LMGUBei der Münchner Schulschachmeisterschaft für Mannschaften nahmen in diesem Jahr über 100 Spieler teil. Spielort war das Maria-Theresia-Gymnasium in Haidhausen. Auch das Lise-Meitner-Gymnasium schickte eine aus vier Vereinsspielern unseres Clubs bestehende Mannschaft. Diese rechnete sich durchaus gute Chancen aus, nach langer Zeit (1993 gab es den dritten und letzten Titel) wieder den Sieg nach Unterhaching zu holen und sich für die bayerische Meisterschaft zu qualifizieren. In den ersten drei Runden lief auch alles nach Plan. Nachdem man ein wenig taktisch aufgestellt und Sebastian Lütje ans Spitzenbrett gesetzt hatte wurden alle drei Kämpfe mit 3:1 gewonnen. Ali Demir, Jan Kerkhoff und Cedric Czap steuerten dabei jeweils die volle Punktzahl bei. In der vierten Runde kam es zum entscheidenden Duell mit den Gastgebern vom Maria-Theresia Gymnasium. Jan konnte zunächst einen Bauern gewinnen, was dem Gegner Druck auf der halboffenen g-Linie erlaubte. Ein vermeintlicher weiterer Bauerngewinn führte leider zum sofortigen Matt. Sebastian konnte die Partie gegen seinen deutlich stärkeren Gegner lange Zeit offen gestalten und hatte Vorteil. Ein zu schneller Zug im ungünstigsten Moment bescherte dem Gegner allerdings eine Mehrfigur, die dieser sicher verwertete. Cedric hatte sich einen schönen Frei- und Mehrbauern erarbeitet, der auf dem Feld d4 thronte. Leider vergaß er beim Angebot eines Turmtauschs, dass er dabei seinen zweiten Turm einbüßte, so dass die Partie hoffnungslos verloren schien. Allzu nachlässiges Spiel des Gegners erlaubte ihm aber noch ein Remis. Ali wählte den falschen Flügel für seine Operationen im Mittelspiel. Sein Gegner nutzte dies gekonnt aus und erreichte klare Gewinnstellung. Auch hier kam jedoch die zweite Chance, als Ali mit einer Doppeldrohung eine Figur gewann. Zunehmende Nervosität und Unsicherheit machten ihm jedoch so zu schaffen, dass er schlussendlich die Zeit überschritt und das Maria-Theresia-Gymnasium einen ungefährdeten 3,5-0,5 Sieg einfuhr. Für Unterhaching blieb dies der einzige Mannschaftspunktverlust und man belegte den hervorragenden zweiten Platz in der Wettkampfklasse vier der Jahrgäng 1997 und jünger. Sebastian Lütje erzielte an Brett eins 1,5 Punkte aus 6 Partien, Ali Demir 5/6, Jan Kerkhoff 4,5/6 und Cedric Czap 5,5/6.
Zweite Runde Regionalliga Südwest: Türkheim-Unterhaching 4,5:3,5Mit einer unerwarteten Niederlage kehrten wir aus dem schwäbischen Türkheim zurück. Peter konnte seinem Gegner in der Eröffnung zunächst eine geschwächte Bauernstruktur zufügen. Dieser setzte unter Turmopfer alles auf eine Karte und hatte damit durchschlagenden Erfolg. Gerhard schien deutlichen Vorteil aus der Eröffnung mitzubringen, doch sein Kontrahent konnte sein Figurenknäuel am Damenflügel gerade noch rechtzeitig entwirren, so dass die Punkteteilung vereinbart wurde. Hans-Peter hatte keine Probleme Ausgleich zu erzielen, musste jedoch einige Felderschwächen hinnehmen, so dass auch hier ein Remis erzielt wurde. Martin schien im Mittelspiel Oberwasser zu bekommen, ein Springer seines Gegners verwirrte ihn jedoch so sehr, dass seine Stellung immer mehr den Bach hinunterging und schließlich im 40. Zug auch die Zeit. Obwohl Martin 5 Minuten für diesen Zug hatte, ließ er die Zeit ablaufen. "Da muss ich 20 Jahre spielen um einmal auf Zeit zu verlieren" meinte Martin frustriert. Bernard's Gegner verharrte in typischer Benoni-Passivität, Bernard fand jedoch keinen Weg die Stellung zu knacken und so endete auch diese Partie mit der Punkteteilung. Bilal's Partie wogte nach einem c3-Sizilianer hin und her. Sein Gegner hatte im Endspiel durchaus Gewinnchancen, nachdem er über einen aktiven Turm verfügte. Bilal konnte jedoch zuletzt eine Falle stellen, in die der Gegner prompt tappte und sofort aufgab. Es blieben die Partien von Luka und Michael. Luka spielte eine Modellpartie im Damengambit, in der er mit Dame, zwei Springern und Mehrbauer gegen Dame und Läuferpaar agierte. Furchtlos ging der weiße König nach g3 und zwei weitere unerwartete Züge inklusive vorübergehendem Springeropfer machten dem Gegner den Garaus. Wirklich eine der besten Partien der letzten Jahre! Michael hatte nach schwacher Eröffnung plötzlich einen Freibauern auf der b-Linie. Leider entschied er sich für ein verlustträchtiges Turmmanöver, was dem Gegner einen Ausheber und Gewinnstellung verschaffte, die er auch verwertete. Auch der vermeintlich schärfste Aufstiegskonkurrent Göggingen verlor am Wochenende gegen Siemens, so dass sich nun Garching 2 und Sonthofen an der Tabellenspitze befinden, während wir, Südost und Klosterlechfeld die Tabelle aus Süden betrachten. Es bleibt spannend!
Offene Internationale Bayerische Meisterschaft Bad WiesseeBei der OIBM waren in diesem Jahr mit Bernard, Bilal, Rainer und Sven auch vier Miglieder unseres Schachclubs vertreten. Alle blieben im Rahmen ihrer Performance-Erwartung, das Glanzlicht setzte Bilal mit einem Schwarzremis gegen die Schachlegende Dr. Helmut Reefschläger. Bilal war aufgrund einer 30 Jahre alten Partie des Doc bestens vorbereitet, verpasste aber die Fritz'sche +2 Bewertung in einen Sieg umzumünzen. Amüsanterweise saß Reefschläger's Gegner von damals am Nebenbrett, leider verpasste ich auf dessen Mimik zu achten. Ergebnisse hier. Ali Demir gewinnt die U12 in Höhenkirchen!
Einen weiteren fantastischen Erfolg konnte Ali beim ersten Turnier um den Münchner Figurenpokal feiern: In Höhenkirchen gewann er die U12 mit 6 Punkten aus 7 Partien. Dabei zeigte er sich in der letzten Runde noch gnädig, als er mit einer Mehrfigur remis bot, um den Turniersieg sicherzustellen. Ebenfalls mit von der Partie waren Jan Kessler (3,5 Punkte) und Samy El-Manakhly (4 Punkte). Neben dem Pokal durfte Ali an einem kleinen Simultan mit dem Bundesligaspieler Julian Jorczik teilnehmen, in dem er sich diesmal noch geschlagen geben musste. Herzlichen Glückwunsch an Ali und: weiter so!
Münchner Mannschaftsblitz: Unterhaching SechsterBei der Münchner Mannschaftsblitz gingen wir mit zwei starken Mannschaften an den Start. Nach einem guten Start gegen Ingolstadt kam mit einem 2:2 gegen Garching 3 die Ernüchterung. Letztlich konnten wir zwar gegen die beiden Erstplatzierten Tarrasch (wo Luka noch ein zweizügiges Matt durch Damenopfer ausließ und verlor) und Weilheim jeweils ein 2:2 erreichen, aber mit insgesamt zwei Niederlagen und sieben Unentschieden verpassten wir die Qualifikation für die nächste Bayerische Mannschaftsblitz aufgrund des schlechteren Brettpunktverhältnisses.
Die Zweite konnte am Vormittag ähnlich wenig zerreißen und lediglich zweimal gewinnen. Am Nachmittag kamen fünf Siege hinzu und in der Schlusstabelle landete man auf Platz 11 mit einer positiven Manschaftspunktbilanz.
Auftakt zur Regionalliga Südwest: 4:4 gegen Garching 2
Zum Auftakt der Regionalliga Südwest empfingen wir die Mannschaft von Garching 2. Wer bei den Gästen "1" oder "2" ist weiß man sowieso nicht genau, schließlich landete die nominell besser besetzte Mannschaft bei der Schnellschachlandesliga nur auf Platz drei, während die andere Mannschaft in der Oberliga Vizemeister wurde.
Boris griff seinen Gegner Marcus Müller im Sizilianer bei gegensätzlicher Rochade scharf an und konnte die g-Linie öffnen. Müller verteidigte sich jedoch umsichtig und konnte letztlich die Oberhand behalten.
Luka mit Schwarz hatte gegen Richard Schreiner keine Probleme Ausgleich zu erzielen, das Endspiel mit jeweiligem Läuferpaar endete jedoch remis.
Peter spielte mal wieder eine ungenaue Eröffnung und der Gegner Johannes Rusche stand eigentlich immer besser. Allerdings kam wie so oft die entscheidende Chance, als in beiderseitiger Zeitnot das Natürliche 36.Sf6 Td6? dem Weißen eine Gewinnstellung beschert hätte. Stattdessen zog Peter ein weiteres Mal den Spriner nach g5, den der Gegner verspeiste und mit Mehrfigur das Endspiel heimschob.
Unterdessen hatte Martin ein Damenendspiel mit gleicher Bauernanzahl gewonnen, als der Gegner die Damen tauschte und einen Bauern einbüßte.
Bernard kämpfte als Schwarzer in der Pirc-Verteidigung und verbat sich einmal das mögliche Schlagen mit dem Springer auf g3, was dem Gegner Chancen eröffnet hätte und Bernard hinterher als sicheren Weg zum Remisschluss empfand.
Hans-Peter kombinierte Drohungen auf der c-Linie mit Königsangriff und nahm Jan Englert einen Bauern ab, was zum Sieg führte.
Thomas hatte trotz eigenwilliger Eröffnungsbehandlung eigentlich kaum Probleme und stellte ohne Not die Qualität ein, was sich der Gegner Volker Wittke nicht mehr nehmen ließ.
Gerhard hatte lange Zeit eine gedrückte Stellung, konnte jedoch gegen Gerhard Lutz irgendwann eine Mehrfigur sein eigen nennen, die Kompensation für zwei verbundene Freibauern bedeuten sollte. Nach einigen Ungenauigkeiten des Gegners konnte Gerhard das Endspiel souverän verwerten, was uns insgesamt mit dem 4:4 zufrieden sein ließ. Letzte Änderung: 2010/07/23 - 22:40 |
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