Schachclub Unterhaching
2012/05/21 - 05:35

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Aktuelles

Muttertagspokal 2012

Unter nur 7 Teilnehmerinnen konnte sich auch dieses Jahr Milka Ankerst vom FC Bayern als Siegerin des Muttertagspokals durchsetzen.

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Ausschreibung Münchner Pokalturnier (Dähnepokal 2012)

2011 hat Bernard Czap dieses Turnier gewonnen, und hat den Bayerischen Pokaltitel nur knapp verpasst. Daher wäre es schön, wenn auch dieses Jahr einige Unterhachinger dabei wären.

 

Beginn am 14.5. bei Siemens.

Näheres in der Ausschreibung.

Pokalfinale - mir san dabei

Gegen Garching 3 bestritten wir heute das Pokalhalbfinale. Da Garching aufstellen kann, wie sie wollen, versuchten sie bereits im Halbfinale den letzten Konkurrenten zu eliminieren, denn im anderen Halbfinale standen sich die erste und zweite Mannschaft Garchings gegenüber... Wir hatten also an allen Brettern beträchtlichen Wertungszahlnachteil, aber schließlich beginnt jeder mit 16 Figuren. Ich hatte mal wieder Weiß und kann nicht sagen, dass ich mich während der Partie unwohl gefühlt habe, auch wenn Fritz vor den letzten entscheidenden Zügen eher meinen Gegner im Vorteil sieht. Jedenfalls verrechnete sich dieser und ich wäre mit einer Mehrfigur verblieben, was ihn zur Aufgabe veranlasste. Bilal stand zu diesem Zeitpunkt an Brett vier gedrückt, aber ohne Schwächen, Bernard hatte noch einen Bauernvorteil, während Schorschs eher unorthodoxe Eröffnungsbehandlung zu positionellem aber nicht entscheidenden Nachteil tendierte. Bilal konnte sich alsbald befreien und den halben Punkt verbuchen, Bernard vergab etwas leichtfertig seinen Bauernvorteil, was ebenfalls zur Punkteteilung führte und bei Georg war ich mir sicher, dass er den halben Punkt festhält, als ich den Ort des Geschehens verließ. So kam es auch, und nun heisst es im Finale erneut Garching - Unterhaching!

  SC Unterhaching 1 2136 - SC Garching 1980 3 2229 2½ – 1½
1 Schmidt, Georg 2261 - Lötscher, Roland 2378 ½ – ½
2 Dengler, Peter 2178 - Rücker, Benjamin 2219 1 – 0
3 Czap, Bernard 2081 - Pitschka, Claus 2167 ½ – ½
4 Demir, Bilal 2022 - Wiegner, Denis 2153 ½ – ½

(kopiert von http://www.schachclub-garching.de/index.php?option=com_content&view=article&id=541:mannschaftpokal-1-matchball-vergeben&catid=2:mannschaften)

(pd)

A-Klasse: Klarer Sieg in Garching

Am Donnerstag abend trat die zweite Mannschaft zum Spiel der 6. Runde beim SC Garching 4 an. Leider konnten wir nicht komplett antreten, so daß wir das Spitzenbrett frei lassen mussten. Damit waren die unerfreulichen Dinge des Abends aber praktisch auch schon gezählt. Während wir uns in den vergangenen Runden eher schwer taten, konnten wir heute trotz des Rückstandes schnell die Weichen auf Sieg stellen. Tom Kraft lieferte sich mit seinem Gegner einen heftigen taktischen Schlagabtausch, in dem er die bessere Übersicht bewies. Nach großem Materialgewinn gab es hier bereits nach weniger als zwei Stunden den ersten Punkt für unsere Farben. Auch Michael Sann gelang mit einer kleinen Taktik ein Bauerngewinn in deutlich besserer Stellung, so daß auch hier ein Sieg wahrscheinlich erschien. An den anderen Brettern gab es in der Zwischenzeit keine Probleme. Zunächst gab es ein Remis an Brett 7 von Lukasz Musiol. Die Partie verlief immer recht ausgeglichen, so daß dieses Resultat angemessen ist. Roland Dürre hatte als Schwarzer eine zweischneidige Stellung auf dem Brett, in der er irgendwann einen Bauern verlor. Dieses erwies sich aber nicht als entscheidend, sondern die anfällige weiße Königsstellung. Der König fand keinen sicheren Platz und Roland eroberte entscheidend Material, so daß wir 2,5 : 1,5 in Führung gingen. Dominik Rose marschierte mit seinen Bauern im Zentrum auf, aber die gegnerische Offensive am Damenflügel erwies sich doch als unangenehm. Irgendwann waren hier für beide Spieler keine wirklichen Fortschritte mehr möglich, und so wurde Remis vereinbart. Michael baute mit der Zeit seinen Vorteil weiter aus. In einem Leichtfigurenendspiel mit 3 oder 4 Mehrbauern warf der Gegner schließlich das Handtuch. Bilal Demir eroberte im Mittelspiel einen schwachen Bauern und erlangte ein vorteilhaftes Doppelturmendspiel. Zwar konnte sein Gegner das materielle Gleichgewicht wieder herstellen, aber ein unwiderstehlicher Freibauer brachte Turm- und Partiegewinn. Martin Broschwitz mußte als einziger in die Verlängerung. Er bekam eine sehr bequeme Stellung, da sein Gegner etwas zu verhalten spielte. Als er gerade dabei war, die Stellung zu öffnen, unterlief dem Kontrahenten ein kapitaler Schnitzer, der die Partie sofort beendete. Somit gab es am Ende einen hochverdienten 6 : 2 - Erfolg, der zumindest erstmal den Klassenerhalt endgültig sicherstellt. Um doch noch aufzusteigen, wäre allerdings neben einem Sieg gegen Schachunion in der Schlußrunde noch ein mittleres Wunder nötig. Mal sehen...

Ausschreibung Münchner Pokalturnier (Dähnepokal 2012)

2011 hat Bernard Czap dieses Turnier gewonnen, und hat den Bayerischen Pokaltitel nur knapp verpasst. Daher wäre es schön, wenn auch dieses Jahr einige Unterhachinger dabei wären.

 

Beginn am 14.5. bei Siemens.

Näheres in der Ausschreibung.

Abschluss der Landesliga Süd

Zur letzten Runde der Landesliga Süd hatten wir bei der zweiten Mansnchaft des Schachklub Tarrasch anzutreten. Diese konnten ihre Bestbesetzung aufbieten, trotzdem gingen wir durch unseren Ersatzmann Michael 1:0 in Führung, der diesmal überzeugend zunächst zwei Bauern für Entwicklungsvorsprung gab und in Gewinnstellung vom Dameneinsteller seines Gegners profitierte. Hans-Peter erreichte wenig und bot kurz vor Übergang ins Endspiel Remis, was der Stellung angemessen war. Danach lehnte Georg an Brett 1 ein Remisgebot seines Gegenübers ab und gewann ebenfalls sehr überzeugend, so dass ich getrost aufgeben konnte, nachdem ich mich schon geraume Zeit mit einer Qualität weniger quälen musste. Wie dies zu vermeiden war fiel mir leider erst nach der Partie auf... Stefan erreichte nach dem Orang Utan seines Gegners die bequeme Stellung, die man als Schwarzer erreichen kann und löste die Schlussstellung taktisch. Bernards Partie überschritt nie die Remisbreite und endete folgerichtig. In den beiden verbleibenden Partien wogte das Schlachtenglück ordentlich hin und her. Während Gerhard lange Zeit eine sehr gute bis gewinnträchtige Stellung zu haben schien sah Boris Werk nach dem Opfer seiner Dame für Turm und Figur verdächtig aus. Es kam jedoch genau anders herum: Gerhard's 40. Zug war wohl ein vorentscheidender Fehler, die gegnerischen Türme nisteten sich auf der zweiten Reihe ein und zuletzt verfügte Schwarz über einen aktiven König und Freibauern. Boris dagegen nahm die irgendwann einstehende Figur seines Gegners, nachdem dieser diverse Chancen verpasst hatte und gewann. Mit einem 5:3 konnten wir sogar noch Krumbach nach Brettpunkten überholen und sind damit Vizemeister in der Landesliga Süd!(pd)

Jugendopen Deisenhofen: Treppchen knapp verpasst

Beim Jugendopen in Deisenhofen nahmen am 1. April fünf unserer Jugendlichen teil. Den relativ stärksten Jahrgang haben wir mittlerweile in der U14, hier zerfleischten sich unsere Jungs teilweise gegenseitig (Jan schlug Ali in der dritten Runde) und so reichte es am Ende knapp nicht zu einem Platz unter den ersten drei. Trotzdem ein gutes Ergebnis für Ali (4.), Cedric (6.) und Jan Kessler (7.) unter 25 Teilnehmern in einem wirklich stark besetzten Feld. Thomy erzielte in der U12 1,5 Punkte unter 38 Teilnehmern (aber ohne Freilos!). Michael machte in der U18 3/6 und wurde 6. unter neun Teilnehmern - aber er macht mit Siebenmeilenstiefeln Fortschritte und spielt nächstes Jahr sicher schon um den Sieg mit!

Landesliga Süd: Unterhaching-Landshut 5,5:2,5

Im letzten Heimspiel der Saison hatten wir es mit dem Mitaufsteiger Landshut zu tun. Der Gegner spielte in Bestbesetzung, trotzdem fielen die ersten Entscheidungen zu unseren Gunsten durch die "Ersatzspieler" Michael und Bilal, die mit Weiß überzeugende Siege landen konnten. Luka verzögerte wider besseren Wissens ein Schlagen auf c6 im Holländer und musste sich folglich mit einer Schwäche auf d5 anfreunden. Das baldige Remisangebot des Gegners nahm Luka an. Hans-Peter zerlegte seinen Gegner nach eigenwilliger Eröffnungsbehandlung erst an beiden Flügeln um dann bei nur noch wenig Material mit der Dame in der Mitte undeckbare Drohungen aufzustellen. Nach Georgs Remis waren somit schon vier Punkte auf der Habenseite. Bernard wollte nach unambitioniertem Spiel seines Gegners zu viel und wurde taktisch ausgekontert. Martin wagte mit dem Schlagen auf c3 im Grünfeldinder viel, auch das Endspiel sah verdächtig aus, aber plötzlich fiel ein Bauer nach dem anderen und der Sieg war gesichert. Ich hatte zwar das angenehmere Spiel, mein Gegner offerierte jedoch Remis und da meine Dame einer ewigen Verolgung ausgesetzt gewesen wäre wurde auch hier der Punkte geteilt. Somit sind wir vor der letzten Runde gegen Tarrasch praktisch sicherer Dritter. (pd)

Unterhaching 2 im Glück - 4,5 : 3,5 gegen Fasanerie-Nord

Im dritten Saisonspiel ging es für die Zweite zu Hause gegen Bezirksliga-Absteiger Fasanerie-Nord. Beide Mannschaften hatten je einen Sieg und eine Niederlage auf dem Konto, von der Papierform her waren wir jedoch deutlich stärker aufgestellt, auch wenn unser Spitzenspieler Thomas Lenz heute nicht spielen konnte. Für ihn kam Ramiz zum Einsatz. Ähnlich wie letzte Runde gingen wir auch heute schnell in Führung: Martins Gegner war verhindert, und so lagen wir schnell 1 : 0 vorne. Aber auch dieses Mal sorgte das nicht gerade für Sicherheit in unseren Reihen. An Brett 6 und 8 entstanden alsbald sehr scharfe Stellungen mit entgegengesetzten Rochaden. Roland Dürre spielte an einer Stelle zu verhalten und verpasste es dadurch, Vorteil zu erlangen. Stattdessen war jetzt sein Gegner am Drücker, und nach einer Unaufmerksamkeit mußte Roland aufgeben. Tom Kraft kam dagegen mit seiner Offensive wesentlich schneller voran als sein Kontrahent. Er konnte es sich sogar leisten, dessen Aktivitäten am Damenflügel zu ignorieren und riss stattdessen unter Opfereinsatz die gegnerische Königsstellung auf. Diese brach schließlich zusammen und Tom konnte in sehenswertem Stil seinen ersten Sieg einfahren und unsere Führung wiederherstellen. In den anderen Partien neigte sich die Waage aber eher zu unseren Ungunsten. Thomas Barth spielte gegen den DWZ-stärksten Gästespieler. Dieser verschärfte ausgangs der Eröffnung das Spiel und setzte Thomas' König unter Druck. Eventuell hätte Thomas an der einen oder anderen Stelle bessere Verteidigungsoptionen gehabt, aber am Ende schlug der Angriff durch. Auch Bilal musste sich heute geschlagen geben. Gegen das jugendliche Spitzenbrett der Gäste mußte er sich mit einer recht passiven Stellung begnügen. Im Mittelspiel eroberte der Fasanerie-Spieler mit einem taktischen Trick einen Springer und kam ebenfalls zum ganzen Punkt, so dass wir kurz vor der Zeitkontrolle 2 : 3 zurücklagen. Zu diesem Zeitpunkt mußte man mit einer Niederlage rechnen. Michael musste nach einem gegnerischen Einschlag einen Bauern abgeben, bei Dominik an 3 entstand eine vogelwilde Stellung, die jedoch mit zunehmender Zeitnot immer bedenklicher aussah. Ramiz' Partie verlief dagegen zunächst in eher ruhigem Fahrwasser. Michael holte jedoch wieder mal seinen großen Kampfgeist hervor. Er schaffte es in ein Endspiel mit gleichfarbigen Läufern abzuwickeln, in dem sein Läufer dem des Gegners deutlich überlegen war. Mit einem schönen Trick eroberte er den Bauern zurück und mit Hilfe seines Freibauern erreichte er sogar noch eine Gewinnstellung. 3 : 3 also, und da Dominik die Zeitnot zumindest überlebt hatte, bestand noch Hoffnung. Die Stellung war jedoch alles andere als klar. Nach wildem Gemetzel war eine Mehrfigur für Dominik übergeblieben, die sich allerdings einer weißen Bauernwalze am Damenflügel gegenüber sah. Ramiz hatte in der Zwischenzeit das Kommando übernommen und sich einen Freibauern auf der h-Linie gesichert. Diesen konnte sein Gegner im Endeffekt nicht mehr vernünftig aufhalten, so daß Ramiz seine Partie gewann. Bei Dominik ging es, wie schon im letzten Kampf, in die Blitzphase. Dieses Mal lief es jedoch besser für ihn: Es kam zu einem Endspiel mit Läufer und 2 Bauern gegen 5 Bauern. Dieses sah ziemlich kritisch aus, da die weißen Damenflügelbauern weit vorgerückt waren und der gegnerische König aktiv stand. Aber Dominik fand trotz knapper Zeit den richtigen Verteidigungsweg. Er hielt die Bauern in Schach und wehrte dann auch den letzten Gewinnversuch des Kontrahenten unter Rückgabe der Figur ab. Dieses Remis sicherte uns einen knappen 4,5 : 3,5-Sieg, der angesichts der Partieverläufe sicherlich als sehr glücklich angesehen werden muß. Da in dieser Liga jeder jeden schlagen kann, sind wir jetzt aber tatsächlich Zweiter hinter unseren Erstrundengegner Schwabing 2.

Rückschlag im Aufstiegskampf für die Zweite

Nach dem gelungenen Saisonstart hoffte die Zweite des SC Unterhaching bei Roter Turm 2 auf die nächsten Punkte. Und schon vom Start weg lagen wir 1 : 0 in Führung, da der geplante Gegner von Thomas Lenz verhindert war und die Gastgeber keinen Ersatz heranholten. Gut für uns, sicherlich weniger schön für Thomas, der sich damit umsonst auf den Weg gemacht hatte. Aber schon früh zeichnete sich ab, daß es dennoch eng werden würde. Wladimir, der für den verhinderten Michael spielte, geriet frühzeitig unter Druck und hatte nach einem zwischenzeitlichen Opfer seines Gegners am Ende zwei Bauern weniger. Auch Roland kam mit seinem Aufmarsch gegen den gegnerischen König nicht wie geplant vorwärts und hatte daraufhin zu kämpfen. Thomas Barth holte mit weiß ebenfalls nicht viel heraus, und so gab es hier bald das erste Remis. Zunächst folgten weitere Punkteteilungen: Zunächst bei Tom Kraft, der zwar auf einen gedeckten Freibauern setzen konnte, aber die wesentlich schlechtere Leichtfigur hatte. Da hier von beiden Seiten keine Fortschritte mehr möglich erschienen, wurde der Punkt geteilt. Dasselbe Ergebnis auch bei Bilal an Brett 2, dessen zwischenzeitlicher Vorteil sich bald in Luft aufgelöst hatte. Nachdem Roland nach Figurenverlust die Segel streichen mußte, stand es 2,5 : 2,5. Damit ging es in die Verlängerung. Wladimir stemmte sich tapfer gegen die Niederlage, mußte sich am Ende aber doch dem Materialnachteil ergeben. Bei Martins Partie ging es munter hin und her. Zunächst verhieß die Stellung deutlichen Vorteil für Martin, aber nach einem Rechenfehler mußte er doch 3 Bauern für die angepeilte Mehrfigur geben. Glücklicherweise gab sein Gegner einen davon gleich wieder her, und in der Folge schaffte es Martin, die Figur zurückzugeben und ein günstiges Turmendspiel zu erreichen, das er schließlich gewann. Somit hing die Entscheidung des Mannschaftskampfes an der letzten laufenden Partie. Hier setzte Dominik mit den schwarzen Steinen des Gegners König im Mittelspiel unter Druck, aber etwas Entscheidendes war nicht zu sehen. Die Verteidigung des Gegners hielt und die Zeitnot forderte ihren Tribut. In der Folge entstand ein Damenendspiel, das zunächst nach Remis aussah, aber leider kam der Weiße zum Damentausch, wonach das Bauernendspiel unhaltbar war. Somit gab es eine der Papierform nach unerwartete, aber nicht gänzlich unverdiente 3,5 : 4,5-Niederlage bei Roter Turm 2, die uns zunächst ins Mittelfeld abrutschen läßt. Der nächste Kampf findet am nächsten Freitag bei Interface gegen Fasanerie-Nord statt.

Mannschaftspokal, 1. Runde

Zur ersten Runde des diesjährigen 4-er Mannschaftspokals hatten wir bei Interface die 2. Mannschaft von Tarrasch München zu Gast. In der Aufstellung Georg Schmidt, Dominik Rose, Bilal Demir und Martin Broschwitz wollten wir Revanche nehmen für die glatte 0:4 Niederlage aus dem Vorjahr. Das erwies sich als leichter als erwartet: Die Gäste traten stark ersatzgeschwächt auf, so daß wir mit DWZ-Vorteilen von 300-400 Punkten pro Brett als klarer Favorit ins Rennen gingen. Die ersten Erfolgserlebnisse ließen auch nicht lange auf sich warten: Dominik marschierte im Zentrum gegen den unrochierten gegnerischen König auf und brachte den Angriff schnell zu einem erfolgreichen Abschluß. Bilal spielte eher strategisch auf den schlechten Läufer seines Gegners und hinderte ihn somit an der Entwicklung des Damenflügels. Schließlich lief der schwarze König mitten auf dem Brett in ein Mattnetz - 2 : 0 für uns. Inzwischen hatte sich auch in den Schwarzpartien das Geschehen zu unseren Gunsten entwickelt. Martin belagerte gerade eine Bauernschwäche, als sein Gegner unverhofft Haus und Hof einstellte. Auch Georg an Brett 1 drängte nach abwartender Eröffnung schließlich unaufhaltsam voran und kam ebenfalls zum vollen Punkt. Somit gab es nach gut 3 Stunden ein ungefährdetes und angesichts der Aufstellungen auch nicht ganz unerwartetes 4 : 0 für die Unterhachinger Pokalmannschaft gegen Tarrasch München 2. Spannender verlief der ebenfalls in unserem Spiellokal ausgetragene Parallelkampf zwischen Deisenhofen und Schwabing. Lange sah es nach einem Sieg für unsere Ortsnachbarn aus, bevor plötzlich die allerletzte Partie und damit auch der gesamte Mannschaftskampf kippte und Schwabing so knapp mit 2,5 : 1,5 die Oberhand behielt.

SC Unterhaching 1 – SK Tarrasch-1945 München 2
1 Schmidt, Georg Cehajic, Hazim 1-0
2 Rose, Dominik - Hiltner, Karlpeter 1-0
3 Demir, Bilal - Schönfelder, Heinrich 1-0
4 Broschwitz, Martin - Bally, Helmuth 1-0

Erfolgreicher Saisonauftakt für Unterhaching 2

In der ersten Runde der Münchner A-Klasse kam die 2. Mannschaft des SC Unterhaching am Freitagabend zu einem 5,5 : 2,5-Heimsieg gegen die zweite Mannschaft der SG Schwabing-Nord. Die Voraussetzungen waren gut: Zum Saisonauftakt gab es keine Absagen, so daß wir in Bestbesetzung in der Interface-Arena auflaufen konnte. Da zudem die Schwabinger nicht ganz unerwartet auf ihren DWZ-schweren Spitzenspieler verzichten mußten, lag die Favoritenrolle bei uns. Zu Anfang gab es ein Remis bei Thomas Barth, der sich nach eigener Aussage nicht ganz in seiner Stellung wohl fühlte. Danach konnte Thomas Lenz seinen großen DWZ-Vorteil in einen ganzen Punkt umsetzen. Er setzte mit aktivem Figurenspiel das Zentrum seines Gegners unter Druck und im Mittelspiel gelang ihm ein netter Damenfang, der den Sieg brachte. Damit lagen wir 1,5 : 0,5 in Führung und es sah zunächst ganz gut aus. Bilal bot daraufhin trotz Mehrbauer im Turmendspiel Remis an, was angenommen wurde. Allerdings hatte der Gegner auch gute Kompensation durch seinen aktiven Turm. Auch Roland Dürre kam zu einer Punkteteilung, nachdem er zwischenzeitlich recht kritisch stand, sich aber gut verteidigen konnte. Michael Sann baute unsere Führung aus. Er belagerte letztlich erfolgreich einen schwachen Bauern des Gegners und siegte schließlich (das Ende der Partie bekam ich wegen eigener Zeitnot nicht mit). Damit stand es 3,5 : 1,5, und in den anderen drei Partien ging es hoch her. Tom Kraft stand in seinem Mannschaftskampfdebüt für unseren Verein nach der Eröffnung für meine Begriffe strategisch sehr gut. Im Mittelspiel wendete sich das Blatt jedoch und sein Gegner erlangte klaren Vorteil. Da dieser aber auch nicht fehlerfrei fortsetzte, ergab sich am Ende eine Punkteteilung. Auch Martin Broschwitz kam entgegen seiner Gewohnheit gut aus der Eröffnung und gewann einen Bauern. Die ungleichfarbigen Läufer boten jedoch ein gewisses Remispotential. Aufgrund schlechter Zeiteinteilung und planlosem Spiel bekam Martin unerwartet sogar noch große Schwierigkeiten und konnte von Glück reden, daß seinem Gegner noch ein "Rückeinsteller" unterlief, der zum Remis führte. Anders lief es bei Dominik Rose. Nach der Eröffnung sah die Stellung eher merkwürdig aus, wofür auch der hohe Zeitverbrauch sprach. Nach Ende der Zeitnot hatte sich jedoch der Pulverdampf gelegt und in der Folge konnte Dominik die Partie zu seinem Vorteil wenden. Zwar musste er noch in die Blitzphase, aber hier war der Vorteil bereits groß und am Ende war es sogar der Gegner, der zu seinem eigenen Erstaunen die Zeit überschritt. Somit gab es am Ende einen insgesamt verdienten, aber doch hartumkäpften 5,5 : 2,5-Auftaktsieg gegen Schwabing 2. Jetzt gilt es in der nächsten Runde, bei Roter Turm 2 nachzulegen, um sich im Vorderfeld der Tabelle festzusetzen. (mb)

Landesliga: Unterhaching besiegt Sendling und Weilheim jeweils mit 6:2

Nach schwachem Saisonstart kommt der Aufsteiger SC Unterhaching in der Landesliga Süd immer besser in Schuss und kletterte mit zwei klaren 6:2 Siegen nun auf den 3.Tabellenplatz. Der klare Sieg gegen den Abstiegskandidaten Sendling entsprach dem Spielstärkeunterschied und kam von daher nicht wirklich überraschend. Dagegen war der Sieg gegen den Mitaufstiegsfavoriten Weilheim in der Höhe nicht zu erwarten. Beide Mannschaften konnten nicht in Bestbesetzung antreten, aber Unterhaching konnte das Fehlen von Peter Dengler und Stefan Mooser Dank seiner starken Ersatzbank besser kompensieren. An Brett 7 gewann Michael Sann glücklich, da er zwischenzeitlich eine Figur weniger hatte. Mit gewohnt tollem Kampfgeist trieb Michael seinen Freibauern nach vorne, so dass der Gegner seine Figur zurückopfern musste und nach einigen Ungenauigkeiten des Gegners gewann er letztendlich im Turmendspiel. Der zweite Ersatzmann Dominik Rose konnte erneut sein Talent zeigen und gewann souverän gegen das planlose Spiel seines Gegners im Nimzoinder. Ein schönen Sieg konnte Boris mit Schwarz landen. Sein Gegner war mit der Stellung offensichtlich nicht besonders vertraut und so verlor dieser erst viel Zeit und dann die Kontrolle über die Stellung. Boris dagegen verbrachte insgesamt mehr Zeit an der von unseren Nachwuchsspielern Cedric, Ali und Thomy gemanagten Brotzeittheke als am Schachbrett. Die Partie des Tages spielt Hans-Peter Urankar gegen Thomas Lochte. In einer scharfen Eröffnungsvariante opferte Hans-Peter zwischenzeitlich 3 Bauern und verschmähte auch noch einen gegnerischen Turm. Mit seinem eindrucksvolles Opferspiel zeigte er dass Königssicherheit und Figurenaktivität mehr zählen als materieller Vorteil und gewann in großem Stil. Gut für sein Selbstvertrauen, denn die Saison stand bisher unter keinem guten Stern für ihn. Am Spitzenbrett überraschte Georg Schmidt den Internationalen Meister Bernhard Bayer mit der Russischen Eröffnung. Eine gute Wahl gegen die einer der Top-Scorer der Liga kein Mittel auf Vorteil fand und im ungleichfarbigen Läuferendspiel schnell Remis vereinbart wurde. Auf das gleicher Ergebnis einigten sich an Brett 2 Luka Komljenovic und an Brett 6 Bernard Czap mit ihren Gegnern aus mannschaftstaktischen Gründen, obwohl sie in den Endstellungen jeweils einigen Vorteil hatten. Die letzte Partie des Tages verteidigte der Unterhachinger Mannschaftssenior Gerhard Schmidt geschickt mit seiner ganzen Routine und besiegelte somit den Endstand von 6:2. (bc)

Landesliga Süd: Zweiter Sieg

Gegen Haunstetten hieß es für unsere erste Mannschaft die Weichen für den Rest der Saison zu stellen. Mit einer Niederlage hätten wir uns weiterhin gewisse Sorgen machen müssen, ein Sieg hätte uns ins gesicherte Mittelfeld aufsteigen lassen. Boris ging als Weißer forsch zu Werke und hatte bald einen Bauern und dann auch Dame plus Bauer gegen Turm und Figur mehr. Der Gegner schien gegen Ende doch noch einmal zu Chancen zu kommen, doch ein weiterer Einsteller bescherte uns den zweiten Punkt, nachdem Dominik zunächst die Qualität und anschließend den gegnerischen König erlegt hatte. Luka sorgte für ein sicheres Remis, während Georg auch mit Schwarz in der Französisch-Variante, die er das letzte Mal mit vertauschten Farben vorgesetzt bekam, kein Glück hatte und verlor. Gerhard's Gegner wollte vermeiden, dass ein weißer Bauer auf d5 sein Spiel lähmte und entschied sich für einen Doppelbauern auf der f-Linie. Gerhard bildete durch eine Spießdrohung einen Riesen-Freibauern auf der c-Linie, der den Tag entschied. Für die endgültige Entscheidung sorgte Bernards Gegner, der zu viele Gewinnmöglichkeiten hatte und in horrender Zeitnot eine Figur einstellte. Ich konnte mich in einem Endspiel noch ins Remis retten, nachdem ich völlig unnötigerweise einen Bauern hergegeben hatte. Hans-Peter musste einen Holländer verteidigen, der Gegner fand jedoch auch keine Durchbruchsmöglichkeit und so stand auch hier ein Remis zum Abschluss. 5,5:2,5 lautete somit das etwas schmeichelhafte Gesamtergebnis, was uns beruhigt in die Zukunft schauen lässt. (pd)

Garchinger Dreikönigsturnier: Tom Kraft Dritter in der Gesamtwertung

Beim Garchinger Dreikönigs-Schnellschachturnier nahmen wir mit 10 Spielern teil, die Gesamtteilnehmerzahl von 142 war ein neuer Rekord! Wie jedes Jahr gewann der einzige Großmeister im Feld, Michael Bezold mit 8 Punkten aus 9 Partien vor Ilja Schneider, Thomas Reich, Markus Lammers und Mihael Ankerst. Spannend war auch die Entscheidung um die Preise in der Kombinationswertung. Christoph Renner genügte ein neunter Platz zum Gesamtsieg, dahinter teilten sich Manfred Tauber und Alexander Raykhman den zweiten Platz. In der Kategorie bis DWZ 2000 siegte Clemens von Schmädel vor Dr. Kurt Baum und unserem Neumitglied Tom Kraft - bravo Tom, weiter so!
Tabelle
Gesamtwertung

Tarrasch-Weihnachtsturnier: 11 waren dabei

Am Tag vor Heiligabend fand das diesjährige Tarrasch-Weihnachtsturnier statt. Zum ersten Mal in meiner Erinnerung kamen dort weniger Teilnehmer als zum USP, nämlich 80 (davon sage und schreibe 31 Spieler von Tarrasch selbst). Wir können stolz sagen, dass Unterhaching die zweitmeisten Teilnehmer, nämlich elf stellte, dahinter erst Bayern mit neun. Außer Hans-Peter, der 3/3 hatte und an den ganz vorderen Brettern mitmischte hielten wir uns durch frühzeitige Niederlagen erstmal auf Distanz zur Spitze. Luka kassierte in der Vorschlußrunde gegen Christoph Renner seine zweite null, ich konnte eine wüste Partie gegen Lentrodt noch remis halten und gewann am Schluß gegen Mathias Holzhäuer, so dass mir Platz 7 und noch Chancen auf einen Preis in der Gesamtwertung blieb. (die ersten vier sind nur durch sechs Punkte getrennt). Bei der Gesamtwertung für die Spieler bis DWZ 2000 belegt Tom Kraft Platz 2 und Jan Kessler als bester Unterhachinger Jugendlicher Platz sechs - vielleicht treten ja einige Kontrehenten in Garching am 6. Januar nicht an? Tabelle Gesamtwertung

Jugendvereinsmeisterschaft: Ali vor Nicolas und Cedric

Bei der diesjährigen Jugendvereinsmeisterschaft nahmen insgesamt 20 Jugendliche teil, wobei manche später einstiegen und einige früher ausstiegen. Es siegte Ali mit 10,5 Punkten aus 11 Partien vor Nicolas (10) und Cedric (9,5). Tabelle

4er-Jugendmeisterschaft: 4 Siege in 4 Matches

Am vergangenen Samstag fand die 2.+3. Runde der Viererjugendmannschaftsmeisterschaft statt. Unsere Erste landete gegen Höhenkirchen (3:1) und Deisenhofen (2,5:1,5) zwei Siege und steht nun mit 5:1 Punkten auf Platz 2. Tabelle. Auch die zweite Mannschaft war zweimal erfolgreich und besiegte Höhenkirchen 3 mit 2,5:1,5, sowie Forstenried 2 mit 3,5:0,5. Tabelle.

Erster Sieg in der Landesliga

Nach unserem wenig berauschenden Start wollten wir in Freising den ersten Sieg landen. Luka hatte abgesagt, so dass die übliche Farbverteilung zustande kam... Boris wählte ein etwas merkwürdiges Manöver, um seinen angegriffenen Bauern auf e6 zu verteidigen, was trotzdem in einen Minusbauern mündete. Der Gegner entschied sich jedoch zwischen zahlreichen Gewinnfortsetzungen für jene, die Boris sogar ein besseres Turmendspiel ermöglichte, was dennoch klar Remis war. Stefan hatte sich wieder mit der wüsten Sizilianisch-Variante auseinanderzusetzen, die er schon gegen Ingolstadt vorgesetzt bekam. Letztlich wurde auch hier der Punkte geteilt. Bilal gewann einen schönen Zentrumsbauern, wählte jedoch den falschen Springerzug im Anschluss und büßte ihn wieder ein. Auch hier stand am Ende ein Remis. Hans-Peters Partie endete in einer Zeitnotschlacht, bei der ebenfalls die Punkte geteilt wurden. Bernards Gegner wählte eine wenig vertrauenerweckende Bauernaufstellung mit f5-g6-h7 ohne den schwarzfeldrigen Läufer zur Verteidigung zur Verfügung zu haben. Letztlich konnte Bernard ein Endspiel mit ungleichfarbigen Läufern und Türmen bei zwei Mehrbauern zum Sieg verwerten. Gerhard konnte aus seinem Anzugsvorteil lange Zeit nichts machen, in Zeitnot verlor der Gegner jedoch die Übersicht und gab ob der drohenden zwei Minusbauern gleich auf. Ich sah mich lange Zeit in positionellem Vorteil, das Endspiel war jedoch sicher besser für den Gegner, der auch nicht alle Chancen wahrnahm, so dass der Punkt geteilt wurde. Schorschs Gegner schien gut vorbereitet und fabrizierte eine französische Modellpartie, die jedoch Gott sei Dank nicht mehr ins Gewicht fiel. Endstand somit 4,5:3,5 für uns.

Münchner Einzelblitzmeisterschaft: 3 Unterhachinger unter den ersten fünf

Traditionell und aus Bequemlichkeit (das Material ist ja schon da) richteten wir am Sonntag nach dem USP wieder die Münchner Einzelblitzmeisterschaft aus. 31 Teilnehmer fanden sich im Gemeinderaum des FEZ ein, ein paar hatten sich noch in Hausnummer 15 verirrt, fanden das Spiellokal aber doch noch. Der Favorit Thomas Reich nahm früh das Heft des Handelns in die Hand und hatte sich schon zur Halbzeit einen stattlichen Vorsprung herausgearbeitet. Letztlich ließ er nur vier Remis zu und gewann alle Doppelwettkämpfe, auch wenn er (gegen Georg, Luka und mich) Endspiele mit einer Minusqualität zu überstehen hatte. Zweiter wurde Georg mit 15 Punkten aus 22 Partien vor Luka mit 14 Punkten, auf Rang vier folgte der Garchinger Marcus Müller und auf fünf ich (zum vierten Mal hintereinander...).

(pd)

Youtube: Komljenovic-Reich, Reich-Dengler, Reich-Lentrodt, Reich-Müller Marcus

 

Nr. Teilnehmer 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 Punkte Buchh SoBerg
1. Reich,Thomas 19w2 6s2 9w2 8s1½ 2w1½ 4s1½ 3s2 21w2 15w2 5s1½ 12s2 20.0 140.0 252.75
2. Schmidt,Georg 23s1½ 5w2 8w1 10s2 1s½ 9w1 14w2 3s½ 4w½ 13s2 6s2 15.0 145.0 188.75
3. Komljenovic,Luka 26w2 13s1½ 4w½ 21w1½ 8s1 12s2 1w0 2w1½ 9w1½ 7s½ 17s2 14.0 142.0 166.25
4. Mueller,Marcus 31w2 18s1½ 3s1½ 14w1 6s2 1w½ 9s0 5w1 2s1½ 8w2 7w½ 13.5 137.5 155.50
5. Dengler,Peter 28s1½ 2s0 24w½ 26w2 11s2 13w2 8s0 4s1 10w2 1w½ 9s2 13.5 137.0 156.75
6. Rajic,Ivica 30s2 1w0 19s1½ 7s2 4w0 10s1½ 23w1 17w2 8s2 9s1 2w0 13.0 137.0 142.75
7. Urankar,Hans-Peter 11w1 23s2 10s½ 6w0 24w2 17s1 12w1 15s½ 25w2 3w1½ 4s1½ 13.0 129.0 146.75
8. Limmer,Stefan 17s2 12w2 2s1 1w½ 3w1 21s1 5w2 9s1½ 6w0 4s0 15s1½ 12.5 147.5 159.50
9. Lentrodt,Thomas 24w2 15s2 1s0 12w1½ 14s2 2s1 4w2 8w½ 3s½ 6w1 5w0 12.5 146.5 152.25
10. Azimi,Reza 29s2 14s1 7w1½ 2w0 13s1 6w½ 18w1 11s1½ 5s0 22w2 21w2 12.5 129.0 134.25
11. Chernilovskyy,Oleksandr 7s1 28w2 14w0 18s1 5w0 20w1 30w2 10w½ 17s1 27s2 25w2 12.5 113.0 112.25
12. Lampersberger,Erhard 22s2 8s0 17w2 9s½ 15w2 3w0 7s1 13s1 18s1½ 14w2 1w0 12.0 138.5 134.75
13. Klenk,Robert 20w2 3w½ 18w1½ 15s1 10w1 5s0 19s2 12w1 14s1 2w0 23s2 12.0 132.0 133.00
14. Unger,Michael 16s2 10w1 11s2 4s1 9w0 19w1½ 2s0 23s1½ 13w1 12s0 18w1½ 11.5 132.5 132.00
15. Broschwitz,Martin 25w2 9w0 27s2 13w1 12s0 23w½ 26s2 7w1½ 1s0 24s2 8w½ 11.5 128.0 114.75
16. Leeb,Simon 14w0 21s0 28s2 29w2 17w0 18s0 27w2 19s0 30s1½ 31w2 2 11.5 95.0 75.00
17. Krklec,Boris 8w0 22s2 12s0 30w2 16s2 7w1 21w1 6s0 11w1 19s2 3w0 11.0 125.5 111.00
18. Daurer,Walter 27w2 4w½ 13s½ 11w1 21s0 16w2 10s1 24s1 12w½ 28s2 14s½ 11.0 121.5 111.50
19. Marschall,Josef 1s0 31w2 6w½ 24s1½ 22w2 14s½ 13w0 16w2 21s1 17w0 26s1½ 11.0 119.5 95.25
20. Heuwieser,Markus 13s0 26s½ 25w1½ 23w½ 31w1½ 11s1 24w0 2 22s1 29s1 30w2 11.0 94.0 81.75
21. Kalinin,Oleksandre   16w2 29w2 3s½ 18w2 8w1 17s1 1s0 19w1 23w1 10s0 10.5 131.0 107.50
22. Demir,Ali 12w0 17w0 2 27w2 19s0 24s½ 28s1 29w2 20w1 10s0 31w2 10.5 98.0 70.50
23. Baum,Kurt,Dr. 2w½ 7w0 26s1 20s1½ 25w2 15s1½ 6s1 14w½ 24w1 21s1 13w0 10.0 125.5 107.00
24. Lehner,Rudolf 9s0 25w1½ 5s1½ 19w½ 7s0 22w1½ 20s2 18w1 23s1 15w0 28w1 10.0 118.5 102.00
25. Köhler,Max 15s0 24s½ 20s½ 28w2 23s0 27s1 2 26w2 7s0 30w2 11s0 10.0 105.5 79.00
26. Leeb,Jonas 3s0 20w1½ 23w1 5s0 27w1 29s2 15w0 25s0 31w2 2 19w½ 10.0 103.5 71.50
27. Lippermann,Bernhard 18s0 30w2 15w0 22s0 26s1 25w1 16s0 31s2 2 11w0 29w1 9.0 95.0 55.50
28. Knecht,Michael 5w½ 11s0 16w0 25s0 2 31s2 22w1 30s0 29w2 18w0 24s1 8.5 96.5 55.25
29. Baumhoer,Laurenz 10w0 2 21s0 16s0 30s1½ 26w0 31w2 22s0 28s0 20w1 27s1 7.5 95.0 48.00
30. Tyszewicz,Marek 6w0 27s0 31s2 17s0 29w½ 2 11s0 28w2 16w½ 25s0 20s0 7.0 97.0 41.50
31. Rabinovych,Myron 4s0 19s0 30w0 2 20s½ 28w0 29s0 27w0 26s0 16s0 22s0 2.5 98.5 19.00

23. Unterhaching Schach Pokal: Roland Lötscher gewinnt

84 Teilnehmer fanden sich zum 23. Unterhaching Schach Pokal in der Hachinga Halle ein, die die nur 56 Teilnehmer des Vorjahres vergessen ließen. Luka Komljenovic als Geschäftsführer der Interface Localization erweiterte den Preisgeldtopf um eine attraktive Summe, die einige Titelträger anzog. Insgesamt 10 Internationale und FIDE-Meister tummelten sich im Feld, angeführt vom Hamburger Thies Heinemann. Er arbeitet seit einigen Jahren in München, spielt aber immer noch für Deutschlands ältesten Schachklub, den Hamburger SK in der Bundesliga. In der vierten Runde traf Heinemann auf den ebenfalls verlustpunktfreien Garchinger Roland Lötscher und musste sich diesem geschlagen geben. Lötscher wiederum hatte auch nach sieben Runden noch eine weiße Weste, so dass ihm bereits ein Remis aus zwei Partien zum Turniersieg reichte. Er verlor zwar in der Vorschlussrunde gegen Christoph Renner, der auch in Garching wohnt, aber für den FC Bayern spielt, doch in der letzten Runde reichte Lötscher in besserer Stellung das Remis gegen Ludwig Deglmann vom FC Bayern, um sich zum ersten Mal auf dem Unterhaching Schach Pokal verewigen zu lassen. Zweiter wurden Thies Heinemann punkt- und wertungsgleich mit dem besten Jugendlichen Maxi Berchtenbreiter. Auf dem vierten Platz folgte Ludwig Deglmann, sein Vereinskamerad Thomas Lentrodt erreichte ebenfalls noch 7 Punkte aus 9 Partien und einen Geldpreis. Den Wertungspreis bis DWZ 2000 errang der Senior des Turniers Josef Marschall auf Rang 21, den DWZ Preis bis 1800 Tom Kraft, der (noch) vereinslos ist. Ergebnisse hier, weitere Fotos
(pd)

 

3. Runde Landesliga Süd

Zur dritten Runde in der Landesliga empfingen wir den Tabellenführer und Oberligaabsteiger Dillingen. Diese traten mit den gemeldeten Spielern 1-8 an, bei uns vertrat Thomas Lenz Stefan Mooser. Sowohl Georg als auch ich wählten nicht die besten Wege aus der Eröffnung, so dass es nach gut zwei Stunden 2:0 für die Gäste stand. Luka hatte allerdings auch schon einen spielentscheidenden Vorteil erreicht, sein Sieg fiel mit der zeitgleichen Niederlage von Hans-Peter zusammen, der eine relativ einfache Drohung seines Gegners missachtete. Nachdem auch Bernard zu diesem Zeitpunkt auf Verlust stand hatten wir schon keine Hoffnung mehr, doch gerade diese Partie drehte sich komplett, als Bernard's Gegnerin allzu sehr auf Sicherheit bedacht war und die weißen Ideen völlig ignorierte. Plötzlich war ein weißes Freibauernpaar auf der sechsten Reihe aufgetaucht und ein paar genaue Züge machten Schwarz den Garaus. Boris sah zwar in seiner Partie zunächst keine Fortschrittschancen, wurde jedoch zum Weiterspielen verdammt und generierte plötzlich die richtigen Ideen. Schwarz hatte seine Springer ohne Bewegungsmöglichkeit am Damenflügel geparkt, sein König konnte sich vom Königsflühgel nicht wegbewegen und so packte Boris den eigenen König und führte ihn von h1 bis nach g8, wo er beim schönen Mattbild mit zwei Läufern half. 3:3 und noch spielten Gerhard und Thomas. Thomas hatte frühzeitig einen Bauern gegen Läuferpaar und Initiative gegeben. Und er hatte auch gute Ideen im Endspiel, das eigentlich immer besser für ihn stand. Er hatte mehrere Chancen, gab sogar noch einen zweiten Bauern, doch als es darum ging auch wieder Material zurückzugewinnen muss ihm ein Teufelchen das falsche ins Ohr geflüstert haben, so dass nur noch ein gleichfarbiges Läuferendspiel mit Minusbauer überig blieb, was verloren ging. Gerhard warf sich hinterher selbst vor, dass er zu passiv agiert hatte, es ergaben sich in der Zeitnotphase am Ende der Partie auch nur sehr vage Schwindelchancen, die der Gegner zunichte machte und auch hier den Punkt einfuhr. Somit stehen wir mit 1:5 Punkten auf dem vorletzten Platz, allerdings haben wir sicher die stärksten Mannschaften hinter uns.

Münchner Mannschaftsblitzmeisterschaft

Zur Münchner Mannschaftsblitzmeisterschaft traten wir mit drei Mannschaften an, beinahe wären es sogar vier geworden... Die Erwartungen waren auch nicht gering, mindestens die Qualifikation für die bayerische Meisterschaft war angesichts der bereits vorqualifizierten Teams von Bayern, Tarrasch und Zugzwang quasi Pflicht. Unsere ersten beiden Teams waren ziemlich gleich stark aufgestellt, die "Erste" hatte in Runde 5 mit Bayern 1 den ersten richtigen Gegner. Wir schafften ein 2:2, was der einzige Verlustpunkt für die Bayern bleiben sollte. In der neunten Runde ging es dann gegen Pang-Rosenheim, die ebenso erst einen Mannschaftspunkt abgegeben hatten. Georg verlor trotz Bombenstellung, Luka nahm in Zeitnot die einstehende Dame des Gegners nicht und spielte Remis, genauso wie ich mit etwas Glück. Boris Gegner machte in horrender beiderseitiger Zeitnot einen unerlaubten Zug, den Boris reklamierte, in diesem Moment fiel auch noch Boris' Zeit. Überraschenderweise entschieden die Schiedsrichter auf Remis, unserer Meinung nach kann man durch einen unerlaubten Zug weder Remis noch Gewinn erreichen, solange der Gegner durch eine legale Zugfolge matt setzen kann. Es folgten jedoch noch zwei Niederlagen gegen Gröbenzell und Ingolstadt und ein Unentschieden gegen Gräfelfing, was uns Dank der besseren Brettpunktzahl den dritten Platz vor Ingolstadt bescherte. Unsere Zweite wurde 6. und damit innerhalb der Wertung des Bezirksverbands München Dritter - wer hätte das vor Jahren gedacht? Die Rangliste und Einzelbilanzen hier.

Jugendopen Höhenkirchen

Beim Jugendopen in Höhenkirchen nahmen dieses Jahr vier Spieler unseres Vereins teil. In der U12 ging Lorenz Friedl an den Start und erreichte mit 3,5 Punkten aus sieben Partien den 17. Platz unter 32 Teilnehmern. Extrem stark besetzt war die U14, in der der Favorit Tobias Walter klar triumphierte, auf Platz 2 platzierte sich mit Jan Kessler aber schon der beste Unterhachinger mit 5/7. Auch Ali Demir konnte mit dem 5.Platz und 4,5/7 zufrieden sein, während Benni Schlegel noch an seiner Konzentrationsfähigkeit arbeiten muss.

Sieger U14 Höhenkirchen

Hans Biberger

1929-2011

Hans Biberger

Wir trauern um Hans Biberger, der am 24. Oktober 2011 verstorben ist.

Landesliga Süd, 2. Runde, 23. 10. 2011

SK Krumbach - SC Unterhaching Zum ersten Auswärtsspiel trat die erste Mannschaft heute eher in der Außenseiterrolle an: Zum einen mußten mit Peter, Gerhard und Boris drei wichtige Stützen ersetzt werden, zum anderen galt der Gegner aus Krumbach, der seine Mannschaft freiwillig in die Landesliga zurückgezogen hatte, als eines der stärksten Teams der Liga und war, wie sich zeigen sollte, auch noch fast in Bestbesetzung aufgestellt. Dennoch begann der Mannschaftskampf ausgesprochen positiv: Bernard erreichte an Brett 5 schon in der Eröffnung mit druckvollem Figurenspiel eine aussichtsreiche Stellung. Als dann die gegnerische Dame auf Abwege geriet, konnte Bernard diese erobern und bereits nach 18 Zügen den ersten Punkt für uns einfahren. Auch Luka hatte an Brett 2 als Schwarzer keinerlei Probleme, die Partie im Gleichgewicht zu halten, so dass der Punkt eingangs des Endspiels korrekterweise geteilt wurde. 1,5 : 0,5 für uns nach knapp 3 Stunden. Sehr unglücklich lief es dann für Hans-Peter an Brett 4: Er hatte sich eine gewinnträchtige Stellung und klaren Materialvorteil erspielt. Seine Gegnerin versuchte dann, im Trüben zu fischen und leider ging durch eine Springergabel entscheidend Material verloren. Am Spitzenbrett hatte Georg mit dem Krumbacher Großmeister, dem Tschechen Marek Vokac, die entschieden härteste Nuß zu knacken. Aber er erwies sich als vollkommen ebenbürtiger Gegner und geriet nie auch nur ansatzweise in Verlustgefahr, so daß Vokac im Endspiel selbst die Punkteteilung vorschlug. Damit stand es 2 : 2. Allerdings gaben die noch offenen Partien wenig Anlaß zum Optimismus. Bilal und Ramiz mußten mit Schwarz verlustträchtige Stellungen verwalten, während zu diesem Zeitpunkt auch in den beiden noch offenen Weißpartien kaum Hoffnung auf ganze Punkte bestand. Martin hatte letztlich sogar noch Glück, dass sein Gegner eine eine ihm unnötig eingeräumte Chance, großen Vorteil zu erreichen, nicht nutzte. Danach entstand ein Endspiel mit ungleichfarbigen Läufern, in dem das Remis unvermeidlich war. Ramiz mußte sich nach langem Kampf schließlich dem Druck seiner Gegnerin auf seinen Königsflügel beugen, so daß Krumbach mit 3,5 : 2,5 in Führung lag. Nun passierte aber das, womit keiner mehr gerechnet hatte: Bilal stand mit dem Rücken zur Wand, aber verteidigte sich immer noch hartnäckig. Und tatsächlich, seinem Gegner gingen die Ideen aus und er verlor mit einem Mal völlig den Faden. Bilal gelang es, die Drohungen abzuwehren und bekam sogar ein aussichtsreiches Turmendspiel mit einem gedeckten Freibauern. Mit guter Technik wurde dieser Vorteil dann verwertet, womit der erneute Gleichstand hergestellt war. Jetzt lief nur noch die Partie von Stefan an Brett 3. Und sie sollte fast über die gesamte Spielzeit gehen. Nach wechselvollem Spielverlauf hatte sich ein Leichtfigurenenspiel ergeben, das angesichts des aktiven gegnerischen Königs anfänglich etwas bedenklich zu sein schien. Nachdem Stefan jedoch im Gegenzug auch den gegnerischen Damenflügelbauern eliminieren konnte, drohte keine Verlustgefahr mehr. Da der gegnerische König aber seinen verbliebenen Bauern gerade noch rechtzeitig zu Hilfe eilen konnte, war mehr als ein Remis am Ende auch nicht mehr drin. Somit gab es am Ende ein vielleicht etwas glückliches, aber keineswegs unverdientes 4 : 4 bei einem der Topteams der Liga. Darauf läßt sich sicherlich aufbauen, denn in der nächsten Runde wartet mit Oberliga-Absteiger Dillingen ein ähnlich schweres Kaliber.

Bernard Czap verpasst nur knapp den Bayerischen Einzelpokal

Nur durch Losentscheid unterliegt Bernard beim Bayerischen Dähnepokal nach 2 Remis in der regulären Partie und in der Entscheidungspartie dem Pokalsieger Rupert Prediger von der SG Pang/Rosenheim.

Das Pokalturnier wurde an 2 Tagen in Unterhaching ausgetragen, Teilnehmer des KO-Turniers waren die Pokalsieger aus den 8 Bayerischen Schachbezirken.

Weitere Einzelheiten beim Schachbezirk München.

Unsere Jugendlichen sind Münchener U14-Meister!

Zwar waren nur drei Mannschaften bei der U14-Meisterschaft bei Tarrasch zugegen, aber trotzdem waren unsere Jungs voll motiviert, wie das Ergebnis zeigt: Zunächst wurde Zugzwang mit 2,5:1,5 besiegt, dann Tarrasch mit 3:1. Ali und Jan Kessler gewannen beide Partien, Simon Hackler eine und Simon Graf machte einen halben (aber ebenso wichtigen!) Punkt. Herzlichen Glückwunsch und nach der Homepage von Tarrasch zu urteilen geht es auf der bayerischen Ebene weiter!

Landesliga Süd: Niederlage zum Auftakt

Nach unserem Aufstieg in die Landesliga starteten wir mit einem Heimspiel gegen den SK Ingolstadt. Außer Bernard hatte bei uns jeder schon in der Landesliga oder höher gespielt, von daher musste man keine Nervosität an den Tag legen. Hans-Peter wurde vom ehemals in Unterhaching wohnhaften Hakan Kaplan auf unbekanntes Terrain gelockt und als er für mich unbegreiflicherweise auf die lange Rochade verzichtete hatte ich schon ein schlechtes Gefühl, welches zu einem frühen 0:1 führte. Ich selbst wich unwissentlich in einem Holländer von allen Vorgängerpartien ab, mein Gegner verlor nach eigenen Angaben daraufhin den Faden und meine Stellung verbesserte sich Zug um Zug, so dass schließlich der Ausgleich zum 1:1 gelang. Georg nahm das zweite Remisangebot seines Gegners schließlich an, was durchaus gerechtfertigt war. Gerhard hatte nach wenigen Zügen einen klaren Mehrbauern herausgespielt, der Gegner versuchte es noch mit ein paar banalen Zügen und hatte überraschenderweise Erfolg, als Gerhard den Mehrbauern wieder einstellte. Gerhard wollte dann wohl dies unbedingt wieder gut machen und preschte mit einem Mehrbauern am Damenflügel nach vorne, was ihm zwar zwei entfernte Freibauern verschaftte, des Gegners aktiver König wog jedoch schwerer und letztlich war das Endspiel nicht mehr zu halten. Gerhards erste Niederlage in der Mannschaft seit 4 Jahren! Stefan ließ sich auf eine scharfe Variante im Sizialianer ein, die der Gegner offensichtlich kannte, denn ein Zug wie Lh6 fällt einem kaum am Brett nach zwei Minuten ein... Letztlich führte alles zu einem noch spielbaren Endspiel, in dem Stefan jedoch durch eine Spingergabel einen Turm einstellte. Bernard rettete eine sehr passive Stellung ins Remis. Die Hoffnungen ruhten danach auf Boris und Luka, die beide ein besseres Endspiel hatten, bei Luka gingen wir alle nach seinem Qualitätsopfer von seinem Sieg aus. Der Gegner verteidigte sich jedoch sehr geschickt und nachdem Luka nur noch gut 30 Sekunden auf der Uhr verblieben waren, war das Remis unausweichlich. Auch Boris biss sich nach einer schönen Partie an den Verteidigungskünsten seines Gegners die Zähne aus und erreichte nur Remis. Als Fazit muss man feststellen, dass die Gegner in der Landesliga einfach zäher sind und man im richtigen Moment gnadenlos zupacken muss.

Wir sind Bayerischer Schnellschach-Vizemeister!

Nach dem Verzicht und Wiederaufstieg in die Oberliga letztes Jahr machte sich eine Mannschaft bestehend aus unserem Spitzenbrett Georg Schmidt, Boris Brosig, Bilal Demir und Martin Broschwitz auf den Weg nach Ingolstadt-Friedrichshofen zur Bayerischen Mannschafts-Schnellschachmeisterschaft. Leider zeigte sich schon gleich zu Beginn, daß dieses Turnier bei den bayerischen Vereinen offenbar immer weniger Zuspruch findet. In der Oberliga starteten statt der 14 qualifizierten nur 7 Mannschaften, so daß es ein Rundenturnier wurde. Noch etwas schlechter sah es in der gleichzeitig stattfindenden Landesliga aus, wo sich gerade mal 6 Mannschaften verliefen. Das Teilnehmerfeld in der Oberliga war ziemlich ausgeglichen, im Prinzip konnte jeder jeden schlagen. Da unser Minimalziel Klassenerhalt aufgrund der geringen Teilnehmerzahl schon vor der ersten Runde erreicht war, konnten wir das Turnier in aller Runde angehen und gucken, was denn sonst noch möglich sein könnte. Der Auftakt verlief etwas holperig mit einem glücklichen 2:2 gegen Garching (bei 4 Remisen!). Danach lief es besser: Die Mannschaften aus Sendling und Altensittenbach wurden mit 3,5:0,5 und 2,5:1,5 geschlagen. Dann folgte der Kampf gegen das bis dahin verlustpunktfreie Team aus Ingolstadt. Hier gab es nach 2 Siegen an den Spitzenbrettern am Ende doch nur ein unglückliches 2:2. Das war letztendlich auch schon die Vorentscheidung um den Titel, denn Ingolstadt (nach DWZ-Schnitt knapp vor uns favorisiert) ließ auch in den verbleibenden Runden nichts mehr anbrennen und sicherte sich mit eben diesem einen Minuspunkt den Titel. Wir gewannen in der Folgerunde mit 3:1 gegen Nürnberg-Süd, und hatten schon vor der letzten Runde damit einen uneinholbaren Vorsprung auf Platz 3. In der Schlußrunde gab es mit der einzigen Niederlage (1,5:2,5 gegen Puschendorf) noch einen kleinen Schönheitsfehler, aber am so letztlich mit 8:4 Punkten erreichten 2. Platz änderte sich dadurch nichts mehr. Alles in allem ein schöner Erfolg für unsere Mannschaft, der angesichts des ausgedünnten Teilnehmerfeldes aber nicht ganz überraschend kommt. Die Grundlage legten unsere Spitzenbretter Georg (4/6) und Boris (4,5/6), die beide auch für das beste Brettergebnis (Georg geteilt mit dem Garchinger Rusche) ausgezeichnet wurden. Dazu kam ein solides Ergebnis an den Brettern 3 und 4 (Bilal und Martin mit jeweils 3/6). . Herzlichen Glückwunsch!

Ergebnisse

Schach-Fußballturnier

Zum zweiten Mal fand ein Schach- Fußballturnier in Unterhaching statt. Wir führen damit die Tradition weiter, die ehedem von Milbertshofen begründet wurde. Da sich die Suche nach der vierten teilnehmenden Mannschaft unter den Schachclubs schwierig gestaltete konnte unter Jonas Führung innerhalb von wenigen Tagen eine aus LMGU-Schülern bestehende Mannschaft "10e und Friends" zusammengestellt werden. Letztlich waren tatsächlich 48 des Schachs mächtige Spieler in der Pizzeria Da Gino versammelt, die gegen 10:30 Uhr den ersten Schachkampf aufnahmen. Aufgrund der DWZ-Vorteile vor allem an den hinteren Brettern fuhren wir drei ungefährdete Siege ein, Zweiter wurde erwartungsgemäß Garching vor Südost und "10e und Friends", die immerhin 7 Brettpunkte erzielten. Im Fußball war der Sieg der Gymnasiasten vorprogrammiert, auch wenn sie sich mehr als erwartet anstrengen mussten und gegen Südost und Garching jeweils nur mit einem Tor Differenz gewannen. Wir sicherten uns mit dem Siegtor von Roland in bester Gerd Müller Manier zum 2:1 gegen Garching mehr oder weniger den Gesamtsieg, denn der dritte Platz im Fußball reichte, um insgesamt sechs Platzierungspunkte zu erzielen. Südost und "10e und Friends" errangen deren fünf, wobei Südost das bessere Brettpunkt/Torverhältnis aufwies. Wir freuen uns, wenn es allen Spaß gemacht hat und die Gäste im nächsten Jahr wieder dabei sind!
Ergebnisse hier.

2. Unterhachinger Jugendopen

Am Sonntag 3. Juli fand unser zweites Unterhachinger Jugendopen statt. Mit 96 Teilnehmern steigerten wir das letztjährige Ergebnis um 18, im nächsten Jahr werden wir noch besser!
Leider kam während des Turniers ein schwarzer Rucksack unseres Schachfreunds Robert Hielscher aus Germering u.a. mit Geldbeutel und Autoschlüssel abhanden. Falls jemand diesen versehentlich mitgenommen hat, bitte melden!
Bericht und alle Tabellen zum Turnier hier.


Sieger U8

Georg Schmidt wieder ein Hachinger

Die meisten werden es schon wissen: Georg Schmidt, der (siehe Jahreschroniken) auch in Unterhaching seine Schachkarriere startete, ist zu uns zurückgekehrt. Damit lehren wir hoffentlich den "Großen" bei den kommenden Meisterschaften das Fürchten. Willkommen zurück, Schorsch!

Bernard Czap ist Dähne-Pokalsieger

Zum ersten Mal gewann ein Spieler unseres Vereins den Dähne-Pokal, der gleichzeitig die Qualifikation für die bayerische Pokalebene bedeutet. Bernard bezwang nacheinander Vera Janekovic, Ana Staudacher, Peter Schmitzer und Peter Haas. Das Finale konnte nicht gespielt werden, weil sein Gegner Momir Jovanovic, der Bilal im Halbfinale bezwungen hatte, im Ausland weilt. Herzlichen Glückwunsch!

Leutasch 2011

In diesem Jahr traten wir sogar mit drei Mannschaften beim Schnellschach-Mannschaftsturnier in Leutasch an. Nachdem Stefan Mooser noch drei Tage vor dem Turnier zusagte, hatten wir die Qual der Wahl, wer wo spielte. Stefan erklärte sich bereit, die "zweite" Mannschaft zu vertärken, die dann zu fünft antrat. Wir gingen auch das Risiko einer reinen Jugendmannschaft ein und es hat sich voll ausgezahlt, denn die Jungs machten in der Vorrunde jeweils einige Punkte und ließen auch im D-Finale trotz geringstem Altersdurchschnitts drei Mannschaften hinter sich. Nicolas erreichte mit 7/15 das beste Ergebnis! Im A-Finale landeten wir wieder einen Platz hinter den Preisrängen, im nächsten Jahr, wenn das Turnier vielleicht zum letzten Mal stattfindet müssen wir weiter vorne landen! Ergebnisse

Jugendopen Ergolding

Vier unserer Jugendlichen nahmen am Jugendopen in Ergolding teil. Die beste Leistung zeigte diesmal Jan Kessler, der in der überaus stark besetzten U12 unter 52 Teilnehmern einen hervorragenden 4. Platz belegte. Er musste sich nur dem Sieger Noam Bergauz und dem Zweitplatzierten Benedikt Goderbauer geschlagen geben. Cedric Czap verlor als 19. dreimal, die Gegnerschaft war allerdings deutlich schwächer als bei Jan. Benni Schlegel erreichte zwei Remis und wird sicher beim nächsten Mal länger überlegen müssen! Ali wurde in 14. in der U14 unter 27 Teilnehmern, auch er verlor gegen die beiden Ersten, die Niederlage in der letzten Runde gegen den Sechstplatzierten warf ihn noch ins Mittelfeld zurück. 

Tabellen U12 U14 

 

Muttertagspokal

Man kann schon fast sagen "wie immer" siegte Milka Ankerst vom FC Bayern auch dieses Jahr mit 7 Punkten aus 7 Runden beim Muttertagspokal 2011. mehr

 


Letzte Änderung: 2012/05/13 - 11:08